Studentenwerk saniert Uni-Mensa

Uni-Mensa: Die Küche bleibt kalt

Gewöhnlich herrscht geschäftiges Treiben vor und in der Uni-Mensa. Jetzt wird die Mensa saniert. - Foto: Studentenwerk

Bremen - Mehr als 6100 Essen sind es täglich, die in der Mensa der Uni Bremen ausgegeben werden, zu Spitzenzeiten sogar etwa 8000 Essen. Doch jetzt bleibt die Küche erstmal kalt: Die Uni-Mensa, die zu den größten bundesweit gehört, wird saniert.

Umfangreiche Arbeiten stehen an, sagt Maurice Mäschig, Sprecher des Studentenwerks, das die Mensa betreibt. Die Studenten und Dozenten werden allerdings später gar nicht viel von der Auffrischung bemerken, da sich die Sanierung mehr hinter den Kulissen, also im Küchenbereich, abspielt. Rund 120.000 Euro investiert das Studentenwerk in die Arbeiten. Unter anderem haben etliche Elektrogeräte nach 17 Jahren ausgedient. Auch der Boden muss aus Sicherheitsgründen erneuert werden, sagt Anke Grupe, Leiterin der Hochschulgastronomie. „Die abgeschlossenen Sanierungsarbeiten werden daher nach der Wiedereröffnung nicht auffallen, sind jedoch notwendig, um die Produktionssicherheit zu erhöhen“, betont die Leiterin.

Geschlossen bleibt die Mensa, deren Chefkoch Heiko Osterloh ist, vom 17. Juli bis zum 4. August. Gewöhnlich werden kleinere Arbeiten in die vorlesungsfreie Zeit über Weihnachten gelegt, erzählt Mäschig. Doch für die umfangreiche Sanierung hätten die Tage nicht gereicht. Daher nutzt das Studentenwerk nun einen Teil der Semesterferien. So sollen die Beeinträchtigungen für Studenten, Dozenten und Gäste aus umliegenden Firmen so gering wie möglich gehalten werden, sagt Grupe.

Die Uni-Mensa war 1999/2000 für 36 Millionen DM neu aufgebaut worden. Das alte Gebäude war bei einem Brand vollständig vernichtet worden, der Schaden ging in die Millionen. Zwei Kinder hatten mit Brandbeschleunigern gespielt, die Handwerker bei Arbeiten auf dem Dach liegengelassen hatten.

Die Uni-Mensa in Horn von außen. Das Studentenwerk als Betreiber renoviert und saniert die Mensa in den nächsten Wochen, daher bleibt sie für eine Weile geschlossen. - Foto: Studentenwerk

Zurück in die Gegenwart: Da eine Uni auch in den Ferien nicht ruht, können die, die arbeiten, auf die beiden anderen Mensen auf dem Uni-Gelände ausweichen. „Wir stocken an den Standorten in den Gebäuden GW2 und NW1 das Personal auf. Aufgrund der räumlichen Situation ist es jedoch nicht möglich, weitere Kassen zu installieren“, sagt Grupe. Daher könnten sich Warteschlangen an den Kassen bilden, heißt es. Das Angebot müsse eingeschränkt werden, aber „wir wollen möglichst vielen Gästen ein warmes Mittagessen anbieten“.

Das Studentenwerk betreibt insgesamt sieben Mensen, in denen gekocht wird. Neben der Uni sind das die Hochschule Bremen mit mehreren Standorten und die Hochschule Bremerhaven. Die Hochschule für Künste (HfK) wird von der Uni-Mensa beliefert. Insgesamt arbeiten in den Mensen 230 Mitarbeiter, allein 106 an der Uni. - gn

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