13-Jähriger lebensgefährlich verletzt 

Unfall mit Schüler: Angeklagter gesteht

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Der Angeklagte (rechts) schwieg bislang zu den Vorwürfen. Jetzt hat er gestanden. 

Bremen - Im Prozess gegen einen 27-Jährigen wegen versuchten Totschlags vor dem Landgericht Bremen, hat der Angeklagte ein umfassendes Geständnis abgelegt.  

Dem Fahrer des Unfallautos wird vorgeworfen, einen 13 Jahre alten Jungen angefahren und lebensgefährlich verletzt zu haben. Bisher schwieg der Mann, nun hat er die Tat zugegeben. 

Der 27-Jährige, der seit November in Bremen vor Gericht steht, soll am 13. Juni 2016 vor einer Schule in der Vahr auf der Linksabbiegerspur mit hoher Geschwindigkeit Autos überholt und den Schüler bei „Rot“ an einer Ampelkreuzung erfasst haben.

Der 13-Jährige wurde rund 14 Meter durch die Luft geschleudert und erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen. Ohne sich um den Jungen zu kümmern, fuhr der Fahrer weiter. 

Während des Prozesses wurde bekannt, dass der Angeklagte das Unfallauto nach der Tat "loswerden" wollte. Er habe mehrfach betont, er wolle möglichst nicht mit dem Fahrzeug in Verbindung gebracht werden. Das hat die Polizei aus Telefonaten des Mannes erfahren, die die Beamten mitgehört haben. 

Ein ausführlicher Bericht folgt. 

sk/jom

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