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Unfall im Hüttenhafen in Bremen: Gift-Fässer laufen aus

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Von: Fabian Raddatz

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Ein Polizeifahrzeug im Einsatz mit eingeschaltetem Blaulicht (Symbolbild)
Polizei und Feuerwehr mussten am Sonntagabend zu einem Hafen in Bremen ausrücken. Dort kam es zu einem Unfall mit einer ätzenden Flüssigkeit. © Arno Burgi/dpa

Einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei löste am Sonntagabend ein Unfall an einem Hafen in Bremen aus. Mehrere Fässer mit ätzender Flüssigkeit waren ausgelaufen.

Bremen – Gift-Alarm im Hafen: Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei mussten am Sonntagabend, 23. Januar 2022, zum Hüttenhafen in Bremen ausrücken. Dort kam es an einem Terminal zu einem folgenschweren Unfall: Als ein Schiffskran eine Palette mit Fässern verlud, fielen vier von ihnen runter.

Die mit Kaliumhydroxid gefüllten Fässer schlugen Leck und etwa 150 Liter der ätzenden Flüssigkeit ergossen sich ins Hafenbecken und sickerten in die Erde, berichtet ein Sprecher der Polizei. Die alarmierte Feuerwehr und die Wasserschutzpolizei leiteten umgehend Maßnahmen ein.

Unfall am Bremer Hafen: Gift-Fässer laufen aus – keine Verletzten

Glücklicherweise löst sich Kaliumhydroxid schnell im Wasser auf „und war so für die Feuerwehr vor Ort nicht mehr bekämpfungsfähig“, sagte der Sprecher. Verletzt wurde niemand.

Die Polizei nahm die Personalien des ukrainischen Kapitäns und weiterer Zeugen auf. Sie ordneten eine Sicherheitsleistung von 2000 Euro an. Die Ermittlungen dauern an. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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