Umweltschutz und Unternehmensziele: Neuer Bremer „Tatort“ feiert im Kino „Cinemaxx“ Premiere

Die Schattenseite der Windenergie

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Fototermin – von links gesehen: Oliver Mommsen, Sabine Postel, Annika Blendl und Rafael Stachowiak.

Bremen - Von Annika Grunert. Umweltschutz ist aktueller denn je – vor allem, wenn es um die Stromerzeugung geht. Dabei lautet das Motto: Atomkraft? Nein danke! Erneuerbare Energien? Ja, bitte! Doch sind die Windräder und Co. wirklich nur gut?

Die neue Bremer „Tatort“-Folge „Wer Wind erntet, sät Sturm“ zeigt, dass nichts einfach nur schwarz oder weiß ist. Am Sonntag, 14. Juni, wird der Krimi um 20.15 Uhr zum ersten Mal in der ARD ausgestrahlt.

Filmcrew, geladene Gäste, etliche der Schauspieler trafen sich jetzt zur Preview-Vorstellung im Kino „Cinemaxx“. Neben den beiden Hauptdarstellern Sabine Postel und Oliver Mommsen ließen es sich auch Annika Blendl und Rafael Stachowiak nicht nehmen, den „Tatort“ im Kino zu sehen.

Völlig gelassen plauderten sie hier und da und gaben Interviews vor dem Saal. Nur der Dreh war für Blendl aufregend: „Es war sehr spannend und die Zusammenarbeit mit der Crew hat auch sehr gut geklappt, aber es handelt sich um ein politisches Thema und das war nicht so einfach umzusetzen.“

Umweltaktivisten kämpfen gegen die Windenergie-Branche an. Einer der Gegner wird erschossen und sein Freund Henrik Paulsen (Helmut Zierl) verschwindet. Das letzte, was von dem Aktivisten zu hören und zu sehen ist, ist ein Video – gedreht auf einem Windrad. Paulsen bezeichnet die schwimmenden Windkraftanlagen als „Mörder“. Sie zerschreddern Millionen von Singvögeln, die im Frühjahr und Herbst über die Nordsee fliegen.

Die Ex-Freundin von Paulsen, Katrin Lorenz, kämpft zwar auch gegen die Windenergie, aber sie sympathisiert gleichzeitig mit ihr. Mit Hilfe ihrer Organisation verteilt sie Umweltzertifikate, die an verschiedenen Baubedingungen geknüpft sind – so soll Schaden vermieden werden. Der Windparkbetreiber Lars Overbeck (Thomas Heinze) braucht so ein Zertifikat, um seine Firma zu retten. Das Unternehmen steht vor der Pleite und der Hedgefonds-Manager Milan Berger (Rafael Stachowiak) will es übernehmen. Motive gibt es einige – wie auch potenzielle Täter. Die Kommissare Inga Lürsen (Postel) und Stedefreund (Mommsen) versuchen, Licht ins Dunkle zu bringen, aber die Grenzen zwischen unschuldig und schuldig sind teilweise sehr verschwommen.

Die Geschichte empfanden die Zuschauer im Kino als sehr interessant, aber manchen fehlte es an Spannung.

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