Übersee-Museum baut Dauerausstellung um

Amerikaner gesucht

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„Faszination Wale“: Pottwalskelett und – im Vordergrund – das 1:1-Kopfmodell eines Kaperwals.

Von Thomas Kuzaj. Museen: Das Übersee-Museum sucht Amerikaner. Nein, keine Backwaren. Sondern Menschen. Gebürtige Amerikaner aus Bremen und dem Umland, wie eine Sprecherin gestern sagte. Während das Haus gegenwärtig (und, wie berichtet, noch bis zum 24. April 2016) die Sonderausstellung „Faszination Wale – Mensch, Wal, Pazifik“ zeigt, wird „hinter den Kulissen“ längst an einem Bereich der Dauerausstellung gearbeitet. Eben an der Amerika-Ausstellung, die ganz neu gestaltet wird. Der geplante Termin für die Wiedereröffnung: November 2016. Mit dem mehrjährigen Umbau endet der Reigen der Umgestaltung der Dauerausstellungen des Übersee-Museums.

Museen: Das Übersee-Museum sucht Amerikaner. Nein, keine Backwaren. Sondern Menschen. Gebürtige Amerikaner aus Bremen und dem Umland, wie eine Sprecherin gestern sagte. Während das Haus gegenwärtig (und, wie berichtet, noch bis zum 24. April 2016) die Sonderausstellung „Faszination Wale – Mensch, Wal, Pazifik“ zeigt, wird „hinter den Kulissen“ längst an einem Bereich der Dauerausstellung gearbeitet. Eben an der Amerika-Ausstellung, die ganz neu gestaltet wird. Der geplante Termin für die Wiedereröffnung: November 2016. Mit dem mehrjährigen Umbau endet der Reigen der Umgestaltung der Dauerausstellungen des Übersee-Museums.

Aktuelle Bezüge ergeben sich durch das Thema „Migration“ praktisch von selbst. „Fokus ist der Doppelkontinent Amerika im 21. Jahrhundert“, so die Museumssprecherin. „Die Ausstellung zeigt, wie sich Amerika durch die verschiedenen Besiedlungswellen immer wieder verändert hat. Mit dem Thema ‚Welthandel‘ geht der Blick abschließend sogar über die Grenzen des Kontinents hinaus.“ Apropos Migration – Menschen aus aller Welt leben in Bremen, darunter auch viele Menschen aus Nord- und Lateinamerika. „Für einen ganz besonderen Teil der neuen Amerika-Ausstellung möchte das Übersee-Museum Fotografien gebürtiger Amerikaner aus Bremen und umzu zeigen“, sagte die Sprecherin weiter. „Denn neben dem großen präkolumbischen Goldschatz des Übersee-Museums, einem reich gedeckten ‚Thanksgiving‘-Tisch und einem lebensgroßen Bison wird man in der neuen Ausstellung vielen Menschen aus dem Nord- und Lateinamerika des 21. Jahrhunderts begegnen.“ Gefragt seien nun alle Menschen, die „aus einem der 35 Staaten des amerikanischen Doppelkontinents stammen und heute in Bremen und Umgebung leben“.

Ansprechpartner für sie ist Dr. Markus Alexander Scholz, erreichbar unter der Nummer 0421/16038-129 oder unter der E-Mail-Adresse ma.scholz@uebersee-museum.de.

Nächste Woche rückt unterdessen Asien im Übersee-Museum besonders in den Fokus. Vor einigen Monaten hat das Haus im südindischen Madurai einen komplett ausgestatteten Gewürzladen erworben. Im Museum wird er eine Leihgabe ersetzen, die zurückgefordert worden war. Der Laden soll im Museum vollständig mit indischen Produkten eingerichtet werden. Am Dienstag wird das außergewöhnliche Exponate offiziell übergeben.

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