Polizei Bremen sucht Zeugen

Raubüberfall auf Bremer Kiosk: Polizei veröffentlicht Foto des Täters

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Die Polizei Bremen fahndet nach diesem Täter.

Ein unbekannter Räuber hat in Bremen am Montag einen Kiosk überfallen. Der Mann attackierte einen Mitarbeiter mit einem Messer und verletzte ihn. Nun hat die Polizei Fotos des Täters veröffentlicht.

Update, 5. November: Nach dem Raubüberfall auf einen Kiosk in Bremen-Walle hat die Polizei nun ein Foto des Täters veröffentlicht. Die Ermittler erhoffen sich so neue Hinweise auf die Identität des Mannes, teilt die Polizei am Dienstag mit. Zeugen können sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421/362-3888 melden. (jdw)

Raubüberfall in Bremen: Täter attackiert Kiosk-Mitarbeiter mit Messer

Bremen - Der maskierte Mann betrat gegen 20 Uhr einen Kiosk an der Gutenbergstraße im Bremer Stadtteil Walle. Sofort ging er an den Verkaufstresen, hielt dem 41 Jahre alten Angestellten ein Messer vor und forderte die Herausgabe von Bargeld.

Doch der Mitarbeiter weigerte sich, ihm das Geld zu geben, sodass der Unbekannte mit dem Messer in Richtung des 41-Jährigen stach. Dabei ist der Angestellte leicht am Bauch verletzt worden. Der Räuber verließ das Bremer Geschäft danach ohne Beute, teilt die Polizei mit.

Nach Raubüberfall in Bremen: Polizei sucht Zeugen

Der Angestellte konnte der Polizei eine Beschreibung des Täters liefern. Der Räuber ist etwa 20 Jahre alt, zwischen 1,60 und 1,70 Meter groß und schmächtig. Er trug eine Jacke mit Kapuze und spricht Deutsch mit Akzent, so die Polizei weiter. Vermummt war der Mann mit einer weißen Maske aus Plastik.

Die Polizei Bremen sucht nach dem Raubüberfall in Walle nach Zeugen, die am Montagabend verdächtige Beobachtungen im Bereich der Gutenbergstraße gemacht haben. Sie werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421/362-3888 zu melden.

Polizei Bremen warnt: Nicht in Gefahr bringen!

Zwar habe der Mitarbeiter mit dem Ablehnen der Herausgabe des Geldes sehr mutig reagiert, doch warnt die Polizei davor, sich selbst in Gefahr zu bringen. Besondere Vorsicht sei geboten, wenn die Täter bewaffnet sind. Viel mehr sollten sich Opfer Tätermerkmale und die Fluchtrichtung einprägen, bevor der Notruf abgesetzt wird.

Zuletzt kam es in der Östlichen Vorstadt in Bremen zu einem Raubüberfall mit einem Messer. Dabei ist eine Geldbörse gestohlen worden.

jdw

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