Paddel-Verein „HuckelRider SUP“ bietet neue Trendsportart an

Über das Wasser schreiten

Youdid Poppe steht auf einem Surfbrett und paddelt – „Stand-Up-Paddeln“ heißt die neue Trendsportart, die die 33-Jährige in Bremen etablieren will. ·

Bremen - Von Nina SeegersEs ist kein Surfen und auch kein Paddeln, sondern eine Mischung aus beidem. Die neue Trendsportart „Stand-Up-Paddeln“ (SUP) ist auch in Bremen angekommen. Die passionierte Stehpaddlerin Youdid Poppe war davon so begeistert, dass sie kurzerhand einen Stand-Up-Paddel-Verein in Huckelriede mit dem Namen „HuckelRider SUP“ gründete.

Mancher Spaziergänger scheint etwas verblüfft, als eine junge Frau auf einem Surfbrett stehend und mit einem Paddel ausgerüstet gemütlich über die kleine Weser schippert. In ruhigen, gleichmäßigen Bewegungen zieht Youdid Poppe das Paddel mal auf der rechten, mal auf der linken Seite durchs Wasser. „Da man auf dem Brett steht, ist es ein bisschen so, als würde man über das Wasser schreiten“, sagt sie.

Die 33-Jährige ist auf die Sportart im vergangenen Sommer auf Sylt aufmerksam geworden. „Im Rahmen eines soziokulturellen Festivals in Huckelriede im Herbst hatte ich dann die Idee, Stand-Up-Paddeln statt Tretbootfahren anzubieten, das fand ich irgendwie spannender“, sagt die Kaufmännische Geschäftsführerin der Schwankhalle.

Da die Resonanz auf die neue Sportart so groß war, gründete Poppe bald den Verein „HuckelRider SUP“. „So viel ich weiß, gibt es damit deutschlandweit nur in Münster und hier in Bremen einen Stand-Up-Paddel-Verein“, erzählt die Vereinsgründerin ein wenig stolz. Seitdem bietet Poppe in der Regel jeden Dienstag um 17.30 Uhr Trainingsstunden auf dem Werdersee an. Mitmachen kann jeder, der schwimmen kann. Bretter und Paddel stellt Poppe vor Ort zur Verfügung. Wenn sich das Stand-Up-Paddeln in Bremen etabliert habe, sei geplant, separate Trainingsstunden für Kinder und Erwachsene sowie Schnupperkurse anzubieten. Sobald dem Verein dann darüberhinaus eine vernünftige Grundausstattung zur Verfügung steht, sollen die Mitglieder eine Jahresgebühr von nicht mehr als 25 Euro entrichten. „Wichtig ist, dass sich das jeder leisten kann“, betont Poppe.

Schwierig zu erlernen sei der Sport nicht. „Das ist ja das Schöne daran, man hat sehr zügig Spaß an der Sache“, weiß die 33-Jährige. Neben dem Spaßfaktor fördert Steh-Paddeln die Kondition und kräftigt die Muskeln – vor allem Schulter- und Rückenbereich. Je nach Gewässer und Wetterbedingungen kann der Sport auch schon mal richtig anstrengend werden, weiß Youdid Poppe. „Ich bin einmal vom Findorffer Torfkanal bis nach Lilienthal dreieinhalb Stunden lang gegen die Strömung gepaddelt, das war ganz schön hart.“

Wer sich im Stand-Up-Paddeln einmal probieren möchte, findet die Trainingstermine auf der Internetseite.

http://www.huckelridersup.de

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