Mojito am Stiel

Lange Schlangen beim Eisfest am Schlachthof: Torten im Becher

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„Leider alles alle“ – bei Jella und Willi Bahlmann von „Willis Cakes“.

Bremen - Von Frauke Kuffel. „Ursprünglich war das Eisfest eine Schnapsidee“, sagt Oliver Trey. „Aber die Leute halten es offenbar auch für eine gute Idee.“

Anfangs hatten die beiden Veranstalter – Oliver Trey und Timo Bahr – gar nicht mit so viel Zulauf gerechnet. Doch aufgrund der hohen Nachfrage im vergangenen Jahr hatte sich die Zahl der Stände mehr als verdoppelt.

Von insgesamt 37 verschiedenen Ständen konnten die Besucher am Schlachthof nun auswählen. Angeboten wurde neben Burgern, Bier und anderen Getränken jede Menge Eis. Zwischen Hüpfburgen und weiteren Angeboten für Kinder gab es kaum ein Durchkommen.

Auch Nicolai Valentin vom „Eislabor“ freute sich über die vielen Besucher: „Die Schlange hört einfach nicht auf.“ Sein Angebot bestand zur Hälfte aus Milcheis und zur anderen Hälfte aus veganem Fruchtsorbet.

„Alle haben gute Laune“

Besondere Sorten waren „Yogoschokobär“, ein Milcheis aus Joghurt, Schokolade und Beeren und „Mango-Ziegenmilch“. Valentin schätzte die Zahl der Besucher auf etwa 2 000. „Alle haben gute Laune, weil sie hier sind, um Eis zu essen“, so der Eisverkäufer. Die Zitronen für das Zitroneneis habe er selber gepresst, verrät er.

Weitere Highlights waren Stände wie „Rolling Ice“, wo wie Sushi gerollte Eiskreationen serviert wurden, und „Puro Ice Pops“, wo man Cocktailsorten wie „Moscow-Mule“ und Mojito am Stiel finden konnte.

Doch um diese Köstlichkeiten zu probieren, mussten die Besucher ordentlich Geduld mitbringen, denn vor vielen Ständen gab es lange Schlangen. Willi Bahlmann von „Willis Cakes“ war bereits am Nachmittag ausverkauft. „Wir haben mitgenommen, was wir mitnehmen konnten, besser hätte es nicht laufen können“, resümierte der Ladeninhaber aus Hamburg.

Fast 500 Portionen hatte er nach Bremen mitgebracht. Zur Auswahl standen Schoko, Vanille oder Zitronenböden, die mit verschiedenen Cremes, Beeren und Nüssen zu „Torten im Becher“ garniert wurden.

„Alle Betreiber sind zufrieden und möchten wiederkommen,“ stellte Organisator Bahr am Nachmittag fest. Deshalb sei für August eine zweite Ausgabe des Eisfestes angedacht.

Um dabei lange Schlangen zu verhindern, möchten die Veranstalter das Gelände erweitern. „Wir sind sehr zufrieden“, kommentierte Bahr, „aber wollen uns auch verbessern.“

http://eisfest-bremen.de

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