Todesstiche bei WM-Endspiel: Verteidigung fordert Freispruch

Bremen - Im Prozess wegen tödlicher Messerstiche bei einem Public Viewing während der Fußball-WM 2014 in Bremen hat die Verteidigung Freispruch für den Angeklagten gefordert.

Der heute 23-Jährige habe aus einer Notwehrsituation heraus gehandelt, hieß es am Montag im Plädoyer der Verteidigung. Die Staatsanwaltschaft hatte achteinhalb Jahre Haft wegen Totschlags beantragt. Der junge Mann soll während des WM-Endspiels zwischen Deutschland und Argentinien im Juli 2014 in einem Kinosaal zweimal auf einen 19-Jährigen eingestochen haben, der dann später seinen schweren Verletzung im Krankenhaus erlag. Die Verhandlung am Montag fand unter starken Sicherheitsvorkehrungen statt. Das Urteil in dem Verfahren soll am 31. Juli gesprochen werden. dpa

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