Mäurer tierfreundlich

Tierischer Besuch: Hunde auf Stippvisite im Innenressort

Innensenator Ulrich Mäurer mit „Kano“. - Foto: Innenressort
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Innensenator Ulrich Mäurer mit „Kano“.

Bremen - Von Elisabeth Gnuschke. Im Innenressort war gestern tierisch was los. Gleich drei Mitarbeiter durften am Aktionstag „Kollege Hund“ ihre Vierbeiner mitbringen. Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) zeigte sich, wie andere Chefs in zahlreichen Unternehmen Bremens auch, ganz tierfreundlich.

„Ist er auch“, sagen Insider. Er selbst hat Katzen zu Hause, seine Frau engagiert sich seit Jahrzehnten für den Tierschutz. Auf Stippvisite waren „Kano“, „Tallis“ und „Sunny“. Die Hunde durften in den Büros der Mitarbeiter liegen. Bei den Kollegen, so heißt es, kam die Aktion gut an. Es ergaben sich bei einigen ganz neue Anknüpfungspunkte für Gespräche. Das wiederum ist unter anderem Hintergrund der Aktion des Tierschutzbundes. Hunde am Arbeitsplatz sorgen für bessere Stimmung, wenn sie gut erzogen und brav sind, sagen die Tierschützer.

Fürs Foto durfte „Kano“ sogar ins Chefzimmer und auf den Arm von Uli Mäurer, obwohl er, also der Hund, gar nicht mal so klein ist. „Kano“ ist ein Magyar Vizsla, ein ungarischer Vorstehhund. Mäurer hatte sichtlich Spaß am tierischen Besuch. Als netter Chef, so hört man es zumindest aus seiner Behörde, erlaubt er, dass jemand mal ausnahmsweise seinen Hund mitbringen darf, wenn’s anders nicht geht. Die meisten Kollegen, erzählt Mäurer, freuen sich, wenn ein Vierbeiner mit im Büro ist. „Im Notfall muss das einfach mal drin sein, vorausgesetzt, der Hund ist freundlich und umgänglich“, so der Senator.

Maßarbeit am Donnerstag an der Reha-Klinik am Sendesaal in der Vahr: Mit einem speziellen Kranwagen wurden zwei Stahl-Skulpturen – um die vier Meter groß und jeweils 700 Kilo schwer – des französischen Künstlers Vincent Barré aufgestellt. Dieser hatte dem Gerhard-Marcks-Haus anlässlich der Neueröffnung im vergangenen Jahr seine zweiteilige Arbeit „Perséphone, ou la Vie” geschenkt. 

Maßarbeit: Die Skukptur aus dem Gerhard-Marcks-Haus wird bei der Reha-Klinik am Sendesaal aufgestellt.

Die Skulptur soll in der Nähe des Marcks-Hauses auf einer öffentlichen Fläche aufgestellt werden. Wo genau, ist noch offen. Und der Platz muss auch erst noch entsprechend hergerichtet werden. Das wiederum kann noch einige Jahre dauern. Damit die wertvolle Arbeit während dieser Zeit dennoch zu sehen ist, wird sie als Leihgabe die nächsten fünf Jahre bei der Reha-Klinik an der Bürgermeister-Spitta-Allee (ehemaliges Radio-Bremen-Funkhaus) aufgestellt. Die Klinik gehört zur Unternehmensgruppe von Rolf Specht. Der Kunstfreund und Arie Hartog, Direktor des Marcks-Hauses, vereinbarten die Leihgabe. Die Kosten für die Aufstellung übernimmt Specht. Hartog überwachte die Aufstellung in der Vahr genau, gab immer wieder Regieanweisungen, wie das Kunstwerk zu stehen hat. Mit dabei: Christian Wolckenhaar, Geschäftsführer der Reha-Klinik am Sendesaal.

Barré spielt in seiner zweiteiligen Skulptur auf die mythologische Geschichte von Persephone an, die sich zwischen dem Leben und der Unterwelt bewegt. Die kleine Figur symbolisiert Erwachen und Wachstum, die große steht für Verschwinden und Verlust, heißt es. In der ursprünglichen Situation stand eine Figur im Innen- und eine im Außenraum. An der Reha-Klinik erhalten sie jeweils vor und hinter dem Gebäude einen Platz.

Und noch eine Skulptur. Diesmal ist sie aus Sand und steht im Terminal 1 des Bremer Flughafens. Eine knappe Woche hat die niederländische Sandkünstlerin Anique Kuizenga daran gearbeitet (wir berichteten). Nun ist sie fertig. Fünf Tonnen komprimierten Sand hat die 42-Jährige dafür mit ihrem Werkzeug aus Spachteln, Pellet-Messern, Betonkellen, Pferdebürsten, Schwämmen und mehr bearbeitet. 

Die fertige Sandskulptur auf dem Bremer Airport.

Schritt für Schritt entstand eine typische Urlaubsszene. Sie zeigt einen jungen, lachenden Urlauber mit Kamera vor dem Bauch. Auf seiner Schulter sitzt ein Papagei. Im Hintergrund entdecken die Betrachter Palmen. Die Sandskulptur ist 2,5 Meter hoch und wird bis zum Herbst im Terminal zu sehen sein.

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