Pudel „Benji“ hilft Patienten im Klinikum Ost bei der Rehabilitation

Therapeut auf vier Pfoten

Zwei, die sich richtig gut verstehen: Patient Hans-Frieder Snoek lobt „Benjii“, den Therapie-Begleithund von Ergotherapeutin Stefanie Walczak. Snoek möchte den Pudel nicht mehr missen, denn er ist durch den Vierbeiner richtig motiviert.
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Zwei, die sich richtig gut verstehen: Patient Hans-Frieder Snoek lobt „Benjii“, den Therapie-Begleithund von Ergotherapeutin Stefanie Walczak. Snoek möchte den Pudel nicht mehr missen, denn er ist durch den Vierbeiner richtig motiviert.

Bremen - Das Stationsteam der Neurologischen Frührehabilitation am Klinikum Bremen-Ost hat Unterstützung bekommen: Seit kurzen hilft Therapiehund „Benji“ Patienten nach schwerwiegenden Erkrankungen dabei, den Weg zurück in den Alltag zu finden.

Einer von ihnen ist Hans-Frieder Snoek. Der 66-Jährige leidet an den Folgen eines schweren Schlaganfalls. Seine linke Körperhälfte ist gelähmt. Seitdem der schwarze Pudel mit ihm regelmäßig die Feinmotorik trainiert, blüht Hans-Frieder Snoek richtig auf. „Es macht so viel Spaß mit ,Benji‘ zu arbeiten“, sagt der 66-Jährige. „Für den Hund strenge ich mich richtig an.“

Stefanie Walczak ist „Benjis“ Frauchen und gleichzeitig Ergotherapeutin auf der Neurologischen Frührehabilitation. Sie weiß um die positive Wirkung des Therapiehundes: „Die Patienten sind entspannter und halten auch bei anstrengenden Therapieeinheiten länger durch. ,Benji‘ gibt ihnen dafür die nötige Motivation“, sagt die Ergotherapeutin.

Damit „Benji“ als Therapiehund eingesetzt werden darf, hat er eine spezielle Ausbildung absolviert und einen Wesenstest bestanden.

Während der Therapie gehört es zu „Benjis“ Aufgaben, Aktionen und Kommandos auf der betroffenen, erkrankten Körperseite des Patienten auszuführen, so dass der Patient diese Körperseite besser wahrnehmen kann. Nach jeder gelungenen Aktion wird der vierjährige Pudel mit Streicheleinheiten und Leckerlis vom Patienten belohnt.

Auch dabei achtet Ergotherapeutin Stefanie Walczak konsequent darauf, dass die gelähmte Körperseite regelmäßig trainiert wird. An zwei Tagen in der Woche arbeitet „Benji“ mit bis zu zwei Patienten pro Tag daran, feinmotorische Fertigkeiten zu verbessern, die Haltung des Oberkörpers zu stabilisieren und Bewegungsabläufe zu trainieren. Hans-Frieder Snoek möchte die Therapiesitzungen mit „Benji“ nicht mehr missen: „Am liebsten würde ich ihn mit nach Hause nehmen“, sagt der gelernte Werkzeugmacher. „Zum ersten Mal seit dem Schlaganfall bin ich bei der Therapie richtig motiviert.“ · gn

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