Doppelrolle in „Alles Sülze“ zu haben

Theaterschiff sucht Komparsen

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Auf dem Theaterschiff geht‘s hoch her. Für die Komödie „Alles Sülze“ suchen die Theaterleute einen Komparsen.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs? Nicht auf dem Bremer Theaterschiff an der Tiefer! Dort geht es demnächst um Frauen am Rande der Wursttheke.

„Alles Sülze“ – so heißt die offenkundig nicht durchweg vegane, dafür aber durch und durch musikalische Kriminalkomödie, die am 16. November Premiere hat. Es spielen Astrid Schulz, Leena Fahje, Sema Mutlu und Martina Flügge.

Worum geht‘s?  Laut Vorschau um Angestellte eines Supermarkts – und darum: „Die wechseljahrsgeplagte Frau Müller, die vom Hygienewahn befallene Frau Meier, das russische Vollblutweib Frau Schmitz und die schon längst pensionierte Frau Schulz müssen an einem Tag unvorhergesehen ohne ihren Filialleiter das Geschäft leiten.“ Dabei vergessen sie schon mal, den Laden aufzuschließen, bemerken das aber zunächst nicht.

Denn es gibt ja so viel zu besprechen: „Männer, Frisuren, Würste und Hitzewallungen werden ausführlich diskutiert und kontrovers beleuchtet“, heißt es. Schließlich erscheint er tatsächlich, der erste Kunde jenes besonderen Tages.

Wer auch erscheinen sollte, ist ein Komparse – den nämlich sucht das Theaterschiff für „Alles Sülze“. Und zwar für die „kleine, aber feine Doppelrolle eines Polizisten und Kunden“, wie ein Sprecher sagt. Theaterbegeistert soll der Komparse sein, klar. Und er muss viel Zeit für seine Theaterleidenschaft haben – besonders „abends und an Wochenenden“. Für Proben müsste er ab Anfang November zur Verfügung stehen. Erster Auftritt ist dann die öffentliche Generalprobe am Tag vor der Premiere. Gespielt wird das Stück laut Planung bis Ende Januar 2018.

Die Theaterschiff-Crew sucht einen Komparsen, der wenigstens 40 und höchstens 65 Jahre alt ist. Bewerbungen und Rückfragen an: stockinger@packhaustheater.de.

Es kann sich lohnen, es kann eine dauerhafte Verbindung werden. Nach einem ähnlichen Aufruf in unserer Zeitung im September 2014 meldete sich Manfred Wolny, der damals in Hagen-Grinden (Langwedel) lebte – und bewarb sich als Komparse für die Komödie „Tussipark“ Packhaustheater im Schnoor. Was soll man sagen? Wolny steht immer noch auf den Bühnen des Schakinnis-Imperiums, zu dem Packhaus und Theaterschiff gehören. Gegenwärtig ist er in „Liebe, Lust und Lockenwickler“ auf dem Theaterschiff in Lübeck zu sehen. . .

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