Theaterschiff und Packhaustheater freuen sich über hohe Auslastung und bereiten weitere Komödien vor

„Garantiert grammatikfrei“

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Theaterleiterin Nadine Steil und Intendant Knut Schakinnis im Packhaustheater – im Bühnenbild des Stücks „Trennung für Feiglinge“.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. „Das freut den Intendanten.“ Impresario Knut Schakinnis freut sich über die Spielzeit-Bilanzen von Theaterschiff und Packhaustheater im Schnoor: „Schwarze Zahlen.“ Keine quälenden Schuldendramen wie auf europäischer Ebene, sondern ganz im Gegenteil: Viele fröhliche Menschen, die gerne wiederkommen.

Theaterschiff und Packhaus sind eng miteinander verbunden, gehören sie doch zum Theaterverbund von Knut Schakinnis – wie auch die Alte Molkerei in Worpswede, das Theaterschiff in Lübeck sowie Bühnen in Kassel und in Bielefeld. Weitere, so die Pläne, sollen hinzukommen.

Doch zurück nach Bremen. Fast 50000 Besucher seien in der Spielzeit 2014/15 aufs Theaterschiff gekommen – eine Zahl nah an der „Traumgrenze“, wie Schakinnis sagt. Ganz genau waren es 49139 Zuschauer in 386 Vorstellungen (darunter 28 Gastspiele). Platzauslastung: 88,16 Prozent. In der Vorsaison (2013/14) war die „Traumgrenze“ sogar überschritten worden 51850 Besucher sahen damals die Eigenproduktionen des Theaterschiffs (408 Vorstellungen, Auslastung: 88,5 Prozent). Insgesamt bewegt sich die schwimmende Bühne damit auf einem sehr hohen Auslastungsniveau.

Und auch das Packhaus ist auf Kurs. 20129 Besucher in 182 Vorstellungen (auch hier: Gastspiele inklusive) sorgten für eine Auslastung von 79,77 Prozent.

In der Saison 2013/14 hatten 18500 Besucher die Eigenproduktionen des Packhaustheaters gesehen (193 Vorstellungen, Auslastung: 68 Prozent). Ziel sei es hier, die 28000 Besucher früherer Zeiten wieder zu erreichen, sagt Schakinnis. Für einen weiteren Schub soll auch das Sommertheater sorgen, das es dieses Jahr im Packhaus wieder gibt (wir berichteten).

Und die nächste Saison? Geplant ist die bewährte Mischung aus neuen Komödien und Musikstücken, Wiederaufnahmen und Adaptionen. Die neuen Stücke? Auf dem Theaterschiff steht am 22. Oktober die Premiere der Schlagerrevue „Haben Sie nicht ‘nen Mann für uns?“ auf dem Programm. Am 19. November kommt auf dem Theaterschiff die Filmkomödie „Rubbeldiekatz“ heraus – ursprünglich mal für Februar im Packhaus geplant, dann aber verschoben, weil andere Stücke noch so gut liefen. Eine Adaption des Kinoerfolgs „Ziemlich beste Freunde“ soll im Februar 2016 auf dem Theaterschiff ihre Bremen-Premiere haben.

Die an der sehr norddeutschen TV-Serie „Neues aus Büttenwarder“ orientieren „Landeier“ haben sich im Packhaustheater zu einem großen Publikumserfolg entwickelt. Thema: „Bauern suchen Frauen“. Nach der TV-Serie gibt es nun so etwas wie eine Theaterserie. Schakinnis hat eine „Landeier“-Fortsetzung in Auftrag gegeben. „Landeier 2 – Jetzt geht‘s zum Scheunenfest“, ist von einem anderen Autor, aber im gleichen Stil. Premiere: Februar 2016, Packhaustheater.

Viel verspricht man sich auch vom Stück „Spanisch für Anfängerinnen“ von Enrique Keil, das am 29. Oktober im Packhaustheater Premiere hat. Der Lehrmeister: ein Torero, ein Macho wie aus dem Bilderbuch. Gemeinsam mit einem Gitarristen bringt er Lieder, Redewendungen und Schimpfworte auf die Bühne. All das „garantiert grammatikfrei“, wie die Theatermacher versprechen.

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