„Theater 11“ in Weißrussland ausgezeichnet

Erster Preis für Bremer

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Désirée Nick als Josepha Vogelhuber.

Von Thomas Kuzaj. Theater: Große Ehre für eine vergleichsweise kleine (und neue) Bühne – das Bremer „Theater 11“ ist auf dem Theaterfestival „Parallele Welten“ im weißrussischen Baranovichi mit dem ersten Preis ausgezeichnet worden. Gezeigt haben die Bremer dort das Drama „Geschlossene Gesellschaft“ von Jean-Paul Sartre – und zwar in russischer Sprache. Zusätzlich wurde die Regisseurin Kira Petrov, die für eine nicht mitgereiste Darstellerin eingesprungen war, als beste Schauspielerin geehrt.

Theater: Große Ehre für eine vergleichsweise kleine (und neue) Bühne – das Bremer „Theater 11“ ist auf dem Theaterfestival „Parallele Welten“ im weißrussischen Baranovichi mit dem ersten Preis ausgezeichnet worden. Gezeigt haben die Bremer dort das Drama „Geschlossene Gesellschaft“ von Jean-Paul Sartre – und zwar in russischer Sprache. Zusätzlich wurde die Regisseurin Kira Petrov, die für eine nicht mitgereiste Darstellerin eingesprungen war, als beste Schauspielerin geehrt.

Zum Theaterfestival „Parallele Welten“ wird einmal im Jahr nach Baranovichi eingeladen. Dieses Mal waren 18 Theater aus Weißrussland, Russland, Tschechien, Deutschland und der Ukraine im Wettbewerb. Eine internationale Jury mit Schauspielern und Regisseuren aus der Theater- und Filmbranche bewertete die Aufführungen.

Die prämierte Produktion „Geschlossene Gesellschaft“, die am 17. April (ebenfalls in russischer Sprache) ihre Bremer Premiere gefeiert hat, wird in der nächsten Spielzeit (dann in deutscher Sprache) in den Spielplan des „Theaters 11“ (Faulenstraße 44) aufgenommen.

Das „Theater 11“ hat sich aus einem Jugendtheater-Projekt entwickelt, das Kira Petrov und Arwid Knippenberg 2009 auf den Weg gebracht haben. Mit dem 2011 gegründeten Verein „Integration durch Kunst“ wollen die beiden Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund bei der Integration unterstützen. Kira Petrov hat derweil eine Musical-, Schauspiel- und Regieausbildung abgeschlossen.

Vorpremiere: „Melodys Baby“

Kino: Und wieder eine Vorpremiere im „Atlantis“ (Böttcherstraße). Das Kino zeigt am Sonntag, 10. Mai, den Film „Melodys Baby“. „Regisseur Bernard Bellefroid hat ein bewegendes Zwei-Personen-Stück über moralische und ethische Fragen von Leihmutterschaft und darüber, ob die Eltern-Kind-Beziehung genetisch oder emotional bedingt ist, inszeniert“, sagt Kino-Chef Robert Erdmann. Es spielen Lucie Debay und Rachael Blake. Die Bremer Vorpremiere beginnt um 20 Uhr. Zu sehen ist „Melodys Baby“ in der französisch-englischen Originalversion (mit deutschen Untertiteln). Bundesweit startet der Film dann am Donnerstag, 14. Mai.

Goetheplatz: Lesung mit Désirée Nick

Bühne: Seit Ende Februar steht sie – wie berichtet – als Josepha Vogelhuber in Ralph Benatzkys Operette „Im weißen Rössl“ auf der Bühne des Theaters am Goetheplatz. Nun liest die Entertainerin und Kabarettistin, Theologin, Autorin und Dschungelkönigin Désirée Nick im Theater am Goetheplatz aus ihren Bestsellern – am Donnerstag, 14. Mai, um 18 Uhr, um ganz genau zu sein. „Gibt es ein Leben als Frau?“ Das ist der Titel der Lesung. Und wohl auch das Motto.

Politik: Der Journalist Renzo Brizzi spricht heute, Freitag, in der Villa Ichon (Goetheplatz 4) über das Thema „Liebesenttäuschung Europa – Italienische Krise und italienische Stimmungen“. Sein Vortrag beginnt um 19 Uhr. Eintritt: fünf Euro. Brizzi spricht auf Einladung der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Bremen.

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