Stehende Ovationen für „Die Drei von der Tankstelle“ / Großartiges Bühnenbild

Theater, Tanz und viel Musik

„Die Drei von der Tankstelle“: Werner Bauer (v.l.), Martin Kiuntke und Alexander Mann.
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„Die Drei von der Tankstelle“: Werner Bauer (v.l.), Martin Kiuntke und Alexander Mann.

Bremen - Von Nina SeegersDas Publikum sang und klatschte zu den altbekannten Gassenhauern laut mit und bedachte das Ensemble am Ende mit stehenden Ovationen: Das Aachener Grenzlandtheater kam im Bremer Musicaltheater von Freitag bis gestern Abend mit dem UFA-Filmklassiker „Die Drei von der Tankstelle“ bestens an.

Zu Beginn der Vorstellung stimmte die Liveband die Hits „Ein Freund, ein guter Freund“ und „Irgendwo auf der Welt“ an, während zwischen vielen überdimensional großen Bauklötzen lebensgroße Puppen und Stofftiere zum Leben erwachten. Mit wenigen Handgriffen bauten sie aus den Bauklötzen ein Auto. Und aus dem Kasper, einer Donald-Duck-Figur und einem Plüschigel wurden nach schnellem Kostümwechsel die drei Freunde Willy (Christian Härtig), Kurt (Alexander Mann) und Hans (Werner Bauer). In ihren weißen Tankstellen-Overalls fuhren sie in ihrem Auto und sangen „Ein Freund, ein guter Freund“.

Die deutsche Tonfilmoperette „Drei von der Tankstelle“ aus dem 1930 ist ein großer Klassiker und die Lieder sowie die Geschichte altbekannt: Die drei Freunde Willy, Kurt, und Hans versuchen, ihren Lebensunterhalt mit einer heruntergekommenen Tankstelle zu bestreiten. Alle drei verlieben sich unabhängig voneinander in die hübsche und reiche Lilian (Karoline Goebel). Da ist das große Chaos programmiert, aber am Ende wird eben doch alles gut, Willy und Lilian heiraten.

Die Musical-Inszenierung von Ulrich Wiggers war ein buntes Spektakel, eine gelungene Mischung von Theater, Tanz und viel Musik. Stellenweise zogen die Schauspieler das Publikum sogar gesanglich mit ein und erreichten so eine ausgelassene Stimmung im Saal. Matthias Winkler hat mit den Bauklötzen, die schnell und unkompliziert von den Schauspielern zu unterschiedlichen Kulissen umgebaut werden können, ein großartiges Bühnenbild erschaffen. Und auch die Kostüme von Conny Lüders, waren ein absoluter Hingucker. Bei den Bühnenkünstlern überzeugte vor allem Karoline Goebel in der Rolle der schönen Lilian, die die Herzen der Zuschauer mit dem Lied „Irgendwo auf der Welt“ eroberte.

Nur bei der Choreographie haperte es beim Protagonisten Willy. Da Hauptdarsteller Martin Kiuntke gleich bei der ersten Vorstellung am Freitagabend einen Kreislaufzusammenbruch erlitt, musste kurzerhand Christian Härtig in die Rolle des Willy schlüpfen. Gesanglich und schauspielerisch überzeugte er zwar, zum Einstudieren der Tanzschritte war aber keine Zeit mehr geblieben.

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