„The Tubes“ spielen im „Meisenfrei“

Zeit für Kostümwechsel

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Das „Engstfeld/Weiß Quartett“ live.

Von Thomas Kuzaj. Auftritt: Oh, das könnte feuchte Augen geben – bei Nostalgikern jedenfalls. „The Tubes“ kommen für drei Tage auf Deutschland-Tour, und einen dieser drei Tage verbringen sie in Bremen. Am Montag, 27. Juli, spielen die „Tubes“ im „Meisenfrei“ (Hankenstraße). Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr.

Auftritt: Oh, das könnte feuchte Augen geben – bei Nostalgikern jedenfalls. „The Tubes“ kommen für drei Tage auf Deutschland-Tour, und einen dieser drei Tage verbringen sie in Bremen. Am Montag, 27. Juli, spielen die „Tubes“ im „Meisenfrei“ (Hankenstraße). Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr.

Seit 40 Jahren stehen sie auf der Bühne, berühmt wurden sie für ihren New-Wave-Rock ebenso wie für eine Show mit spektakulären Kostümwechseln. XXL-Plateauschuhe mit Glitzer-Steinchen: Ehrensache. Und berühmt wurden sie natürlich auch mit Songs wie „White Punks on Dope“ (die deutsche Version machte Nina Hagen im Westen berühmt – „Ich glotz TV“).

Im „Meisenfrei“ spielen die „Tubes“ in dieser Besetzung: Fee Waybill (Gesang), Rick Anderson (Bass), Roger Steen (Gitarre), David Medd (Keyboard), Prairie Prince (Schlagzeug).

Politische Komödie

mit Rolf Becker

Kino: In seiner Vorpremieren-Reihe „Film zum Sonntag“ zeigt das „Atlantis“ (Böttcherstraße) am Sonntag, 12. Juli, den Film „Señor Kaplan“ von Alvaro Bechner. Beginn: 20 Uhr.

Inhalt: Der 70-jährige Jacob Kaplan ist, trotz zunehmender körperlicher Beschwerden, immer noch bemüht, die Welt zu verbessern. Als sich in seiner jüdischen Gemeinde das Gerücht verbreitet, dass ein früherer Nazi an der Küste Uruguays untergetaucht sei, versucht Kaplan mit der Unterstützung eines abgewrackten ehemaligen Polizisten, den Deutschen aufzuspüren und den Behörden zu übergeben.

In „glühend-warmen Farben“ erzähle die Komödie von „offenen Rechnungen mit der Geschichte und ungeraden Bilanzierungen im Alter“, heißt es in einer Vorschau des Verleihs.

Und weiter: „Mit der Leichtigkeit eines Strandausflugs erinnert der Film an eine allzu oft vergessene Vergangenheit und macht augenzwinkernd deutlich, dass auch ein Nilpferd-Narkotikum dem kollektivem Gedächtnis auf die Sprünge helfen kann.“

Bei der Vorpremiere im „Atlantis“ ist die Originalversion der spanisch-uruguayischen Koproduktion zu sehen. Bundesweit kommt der Film am 16. Juli in die Kinos. Zu den Darstellern zählt – neben Héctor Noguera – auch Rolf Becker.

Der unter anderem aus der TV-Arztserie „In aller Freundschaft“ bekannte Schauspieler, Vater von Ben Becker und Meret Becker, spielte von 1963 bis 1969 am Theater Bremen – in jenen prägenden Jahren, in denen der vielzitierte „Bremer Stil“ entstand.

Jazz: Fast genauso lange wie die „Tubes“, fast vier Jahrzehnte nämlich, gibt es das „Engstfeld/Weiß Quartett“, das Jazz-Ensemble um den Saxophonisten Wolfgang Engstfeld und den Schlagzeuger Peter Weiß. Gemeinsam mit Hendrik Soll (Klavier) und Christian Ramond (Bass) treten Engstfeld und Weiß nun im Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee auf – am Freitag, 17. Juli, um 20 Uhr, um genau zu sein.

Ein „unverwechselbares Klangbild“ schreiben Kritiker dem Quartett zu – geprägt durch die vielen Jahre der Zusammenarbeit. „Die Fundamente des fast ausschließlich aus Eigenkompositionen bestehenden Programms bilden der energiereiche Hardbop, Einflüsse des Latin Jazz und freiere rhythmische Strukturen, wie sie vor allem im modernen Jazz der 70er und 80er Jahre aufkamen“, heißt es im Sendesaal.

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