Team setzt verstärkt auf regionale Künstler

De fofftig Penns und Flowin Immo treten bei der Breminale auf

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Neue Organisatoren, neues Logo für die „Breminale“: Das stellten am Dienstag Boris Barloschky (v.l.), Esther Siwinski und Jonte von Döllen vor.

Bremen - Mit einem neuen Organisationsteam weht ein frisches Lüftchen durch die „Breminale“, obwohl vieles beim Alten bleibt. Beim Bandprogramm wird ganz bewusst stärker auf Künstler aus der Region gesetzt – beziehungsweise auf solche, die mit Bremen in einer Verbindung stehen. Das Festival findet, wie berichtet, vom 25. bis 29. Juli am Osterdeich statt. Erwartet werden Zehntausende von Besuchern.

Unter anderem kommen die Bremer Plattdeutsch-Rapper von „De fofftig Penns“ am Sonnabend, 28. Juli, um 21.30 Uhr auf die „Bremen-Vier“-Bühne. Für Fans eine gute Gelegenheit, die Rapper noch einmal zu sehen, denn Ende des Jahres wollen diese aufhören. Der regionale Bezug sei das Wesentliche bei der „Breminale“, vor allem, wenn man auf die Anfangstage des Festivals zurückschaue, so der Künstlerische Leiter der „Breminale“, Jonte von Döllen vom „Concept Bureau“. Zeitweise hätten die lokalen Bands das Gefühl gehabt, keinen Zugang zu den großen Bühnen zu haben. Zudem sei die Infrastruktur ohnehin für Auftritte von großen Stars nicht geeignet. In den Zelten werde es einfach zu eng. Man habe schon beobachtet, wie Besucher die Stangen hochkletterten, so von Döllen.

Bekannt und in Bremen geboren ist Hip-Hop-Star „Flowin Immo“, mittlerweile wohnhaft in Berlin. Am Sonnabend, 28. Juli, um 17 Uhr betritt er die Bühne „Dreimeterbretter“. Mit dem Duo „Tightill & Doubtboy“ ist auch die aktuelle Speerspitze der Bremer Rap-Szene zu sehen: am Donnerstag, 26. Juli, um 20 Uhr auf der Bühne „Dreimeterbretter“.

Und noch ein paar Neuerungen: 30 zusätzliche Mülltonnen sollen am Deich aufgestellt werden, damit es sauberer bleibt. Die „Bremen-Next“-Bühne wird zum Deich hin ausgerichtet, damit mehr Auflauffläche für Besucher da sei und der Zugang zu Fluchtwegen frei bleibe. Die Zahl der Security-Kräfte wird erhöht, sagen die Veranstalter.

Den friedlichen Ausklang der Veranstaltungstage soll die „Nachtinale“ begünstigen. Da in mehreren Bremer Clubs weitergefeiert werden kann, sollen die Besuchermassen nach Programmende besser abfließen, so die Hoffnung der Organisatoren.

„In den Clubs sind mittlerweile echte Kulturszenen versammelt, die wir aufgrund der Schlusszeiten nicht auf der ,Breminale‘ unterbringen können“, sagt Jonte von Döllen, der selbst ein Jahr lang die Disco „Römer“ geleitet hat. 

mko

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