Polizei sucht Radfahrer als Zeugen

Taxifahrer in Bremen ausgeraubt und mit Messer verletzt

Bremen - Ein 66 Jahre alter Taxifahrer ist am späten Mittwochabend von zwei Fahrgästen überfallen, ausgeraubt und mit Messerstichen schwer verletzt worden. Jetzt sucht die Polizei nach einem Radfahrer, der etwas beobachtet haben könnte.

Die Täter flüchteten anschließend, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag sagte. Der Taxifahrer hatte die jungen Männer gegen 21.40 Uhr am Bremer Hauptbahnhof aufgenommen und in den Stadtteil Oslebshausen gefahren. Als er dort an der Oslebshauser Heerstraße 279 anhielt, schlugen und traten die beiden Männer plötzlich auf ihn ein und forderten Geld. Anschließend verletzten sie ihn mit mehreren Messerstichen schwer und flüchteten mit seinem Portemonnaie.

Taxifahrer ist außer Lebensgefahr

Der Taxifahrer konnte noch selbst den Notruf verständigen. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Wie eine Polizeisprecherin am Donnerstagmittag mitteilt, ist der Mann jedoch außer Lebensgefahr. 

Die Polizei fahndete mit mehreren Einsatzkräften und einer Hundestaffel nach den Unbekannten. Zunächst fehlte jedoch jede Spur. Sie werte nun Spuren aus und sichte die verfügbaren Videoaufzeichnungen, heißt es. „Dazu zählen Kameraanlagen aus dem Bahnhof, vom Gelände um den Bahnhof herum und von Geschäften an der Oslebshauser Heerstraße“, sagt eine Polizeisprecherin.

Zudem soll ein Radfahrer zur Tatzeit, etwa gegen 22 Uhr, an der Ecke Ossietzkystraße / Reiherstraße am Taxi vorbei gefahren sein. Er wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Täterbeschreibung des Opfers

Das Opfer beschreibt die Angreifer laut Polizei als etwa 20 bis 30 Jahre alt. Einer der Männer soll etwa 1,80 Meter groß gewesen sein und trug einen weißen Kapuzenpullover, der andere soll etwa 1,70 Meter groß und unter anderem mit einem schwarzen Kapuzenshirt bekleidet gewesen sein. Beide sollen eine helle Hautfarbe haben und gutes Deutsch mit osteuropäischem Akzent gesprochen haben.

Hinweise zu der Tat oder den beiden Tätern nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer  0421/362 3888 entgegen. 

dpa/mke

Rubriklistenbild: © dpa

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