„Super coole“ Ausblicke in die Zukunft

„Open Campus“: Informationen über Karrieremöglichkeiten

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Chemiestunde unter freiem Himmel: Mit praktischen Beispielen brachten Dozenten und Studenten den Bereich der Chemie und Biologie den Interessierten näher.

Bremen - Von Steffen Koller. Die Universität Bremen hat am Sonnabend zum „Open-Campus“-Tag eingeladen und lockte damit mehrere tausend Besucher auf das Gelände rund um die Hoschschule Studenten und Dozenten informierten, gaben praktische Tipps und präsentierten Ergebnisse ihrer Forschung. Zum krönenden Abschluss betrat ein Musikstar die Bühne.

Die großen weißen Pagodenzelte sieht man schon aus weiter Ferne aufblitzen. 40  sind es an der Zahl, die sich entlang der Straße vor der Uni Bremen aufreihen. Nein, keine Hommage an alte Indianer-Filme wird hier vollzogen. Heute ist „Open Campus“. Unter dem Motto „Welten öffnen – Wissen teilen“ lädt die Uni bereits zum dritten Mal ein, Studiengänge kennenzulernen, sich zu informieren und aktuelle Ergebnisse der Forschung anzuschauen. Dem Ruf der Information sind auch Bruno und Clara (beide 19) gefolgt. Beide sind auf der Suche nach einem passenden Studium für sich. Bruno, mit einer Affinität für Technik, ist prompt fündig geworden, steht am Infostand für Maschinenbau und lässt sich die Möglichkeiten seines potenziellen Studiums aufzeigen.

Viele Fragen - alle mit Geduld und Beispielen beantwortet

„Bachelorstudium? Oder doch lieber Master?“ „Wie sieht es aus mit Fächerkombinationen? „Und was fange ich damit später eigentlich an?“ „Was kann ich verdienen, wie steht es um Zukunftsperspektiven?“ – die Bandbreite der Fragen ist groß und zuweilen auch lang.

Fotos vom „Open Campus“ der Uni Bremen

Geduldig und mit Beispielen aus der Forschung unterlegen die einzelnen Dozenten die Möglichkeiten ihrer Fachbereiche, Führungen erklären an konkreten Beispielen den Alltag aus Sozialpolitik, Computertechnik, Meeresbiologie und Raumfahrt. An den Außenstellen des Zentrums für Marine Tropenökologie (ZMT) und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) lassen sich Blicke für die Technik von morgen erhaschen.

Durch Roboter-Fußball wird Mathematik direkt interessanter

So wie das Roboter-Fußballteam „B-Human“, das in regelmäßigen Abständen Spiele im nahegelegenen Mehrzweckhaus (MZH) vorführt und Elektroautos, die das meist trockene Fach Mathematik spannender machen und anschaulich erklären sollen. „Super cool“ findet das Marvin (12), der zwar noch die siebte Klasse besucht, aber später „mal was mit Technik“ machen will. Früh übt sich, denkt sich seine Mutter Silvia (40), die ihn heute begleitet.

Während auf einer großen Bühne praktische Beispiele vorgeführt werden und Nachwuchsbands ihr Können zum Besten geben, heißt es am Abend: Vorhang auf für Samy Deluxe, der mit seiner Band für das passende Finale sorgt. Zwar hat der 39-jährige Rapper aus Hamburg nie studiert, doch dass seine Songs auch bei Akademikern gut ankommen, zeigt sein Auftritt eindrucksvoll. Die Meute springt, singt mit und lässt so einen abwechslungsreichen Tag zu Ende gehen.

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