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Streit unter Jugendlichen in Bremen: 16-Jähriger hat Machete dabei

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Von: Johannes Nuß

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Bundespolizei kontrolliert im Hauptbahnhof Bremen.
Die Polizei musste eine Auseinandersetzung unter neun Jugendlichen am Hauptbahnhof in Bremen unterbinden. (Archivbild) © Karsten Klama/dpa

Neun Jugendliche geraten im Bremer Hauptbahnhof aneinander. Am Ende stellt die Polizei eine Machete, Rasiermesser und Taschenmesser sicher.

Bremen – Bei einer Auseinandersetzung zwischen neun Jugendlichen haben Beamte der Bundespolizei in Bremen am Montag, 7. Februar 2022, eine rund 30 Zentimeter lange Machete sichergestellt. Wie die Polizei in ihrem Bericht an die Presse schreibt, hatte ein 16-Jähriger die Waffe unter seiner Jacke versteckt in die Waffenverbotszone am Hauptbahnhof Bremen eingeschleust.

Streit unter Jugendlichen in Bremen: 16-Jähriger durch zwei andere Jugendliche festgehalten und bedroht

Aus bisher unklaren Gründen kam es zu einem Streit innerhalb der neunköpfigen Gruppe von 13- bis 16-Jährigen. Dabei wurde ein 16-Jähriger durch zwei andere Jugendliche festgehalten und bedroht sowie gegen eine Scheibe gedrückt. Die jungen Kontrahenten im Alter zwischen 13 und 16 Jahren trennten sich erst beim Eintreffen der Bundespolizisten. Der Vorfall sorgte am Montagnachmittag im Bremer Hauptbahnhof für Aufsehen.

Zur Aufklärung des Sachverhaltes wurden alle Jugendlichen mit auf die Wache genommen. Sie hatten mehrere Waffen dabei: Eine über 30 Zentimeter lange Machete, ein Rasiermesser und ein Taschenmesser.

Streit unter Jugendlichen in Bremen: Machete zugriffsbereit und verdeckt unter der Jacke

Auch wenn diese Waffen im Streit nicht eingesetzt wurden, so führte ein 16-Jähriger die Machete verdeckt unter der Jacke und zugriffsbereit mit sich. Einen Grund für das Mitführen eines Rasiermessers konnte ein anderer Jugendlicher nicht glaubhaft vortragen, denn er hatte noch nicht mal einen Bart, wie die Polizei berichtet.

Da mehrere Ordnungswidrigkeiten vorlagen, wurden die Waffen sichergestellt und die Erziehungsberechtigten der Jugendlichen informiert. Die Bundespolizei bittet Eltern in diesem Zusammenhang, mit ihren Kindern darüber zu sprechen, dass Messer und gefährliche Gegenstände im öffentlichen Verkehr nicht geführt werden sollen. Insbesondere bei Streitigkeiten ist es nie auszuschließen, dass diese Messer eingesetzt werden.

Weitere Blaulicht-Meldungen aus Bremen und Niedersachsen: Krankenpfleger soll Patienten getötet haben

Ein Krankenpfleger aus Bremen wird verdächtigt, zwei Patienten getötet zu haben. Nun ereilt ihn ein vorläufiges Berufsverbot. Der Fall des 34-jährigen Krankenpflegers aus Bremen erinnert an den nachgewiesenen Patientenmörder Niels Högel, der 2019 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Acht ehemaligen Vorgesetzten von Högel wird seit Januar 2022 der Prozess vor dem Landgericht Oldenburg gemacht. Im Klinikum Oldenburg und im Krankenhaus Delmenhorst wurden dem ehemaligen Krankenpfleger insgesamt 85 Patientenmorde nachgewiesen.

Von Brutalität zeugt aber auch die Tat eines 28-Jährigen in Niedersachsen. Der Mann soll erst in eine WG eingebrochen sein und dann auf eine schlafende Frau eingestochen haben. Eine schnelle Auffassungsgabe beweist indes ein Anrufer in Bremen-Woltmershausen, der die Feuerwehr über einen Brand in einer Lagerhalle informieren sollte. Akkus für E-Scooter hatten hier Feuer gefangen. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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