Wirtschaftssenator auf Stippvisite in Dubai

Martin Günthner besucht Stückgut-Messe „Breakbulk Middle East“

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Austausch über wirtschaftliche Perspektiven: Wirtschaftssenator Martin Günthner (4.v.r.) mit dem Geschäftsführer der Deutsch-Emiratischen IHK, Felix Neugart (5.v.r.) und weiteren Unternehmensvertretern in Dubai.

Bremen - Drei Tage ist Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD) mit einer Delegation auf Stippvisite in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate). Anlass für den Besuch ist die Messe „Breakbulk Middle East“, deren Gastgeber für die europäische Ausgabe, die „Breakbulk Europe“, seit 2018 Bremen ist. Tausende von Gästen weilten während der Messe in Bremen.

Günthner traf am Sonntag im „Maritime Business Center“ in Dubai den General-Manager der „Dubai Maritime City LLC“, Ali Al Suwaidi. Dieses maritime Areal bietet auf 250 Hektar Platz für alle Zweige der maritimen Industrie und Dienstleistungen. Während des Gesprächs mit Ali Al Suwaidi, an dem auch der deutsche Generalkonsul in Dubai, Günter Rauer, teilnahm, stellte Günthner dem Gastgeber die Bedeutung des maritimen Clusters im Bundesland Bremen vor. Und, na, klar, lud der Senator seinen Gesprächspartner an die Weser ein. Am Montag eröffnete Günthner dann gemeinsam mit Dr. Abdullah Belhaif Al Nuaimi, Minister für Infrastruktur und Entwicklung der Vereinigten Arabischen Emirate, die Messe „Breakbulk Middle East“. Günthner nahm am offiziellen Messe-Rundgang sowie an der Eröffnung der begleitenden Konferenz teil, berichtete ein Ressortsprecher im Anschluss.

Die „Breakbulk“ ist die weltweit größte Stückgut-Messe und eine der global bedeutendsten Veranstaltungen in der maritimen Wirtschaft. Bremen hat mit der „Breakbulk Europe“ in der Tat einen „dicken Fisch“ an Land gezogen. Weitere Ausrichtungsorte sind neben Bremen und Dubai Houston („Breakbulk Americas“) und Shanghai („Breakbulk Asia“).

„Ich freue mich sehr, dass die Freie Hansestadt Bremen auch in diesem Jahr Ausrichter dieser bedeutenden Messe sein wird und sich vom 21. bis 23. Mai wieder auf rund 10 000 Messegäste freuen darf“, betonte Günthner. Daran zeige sich auch die Bedeutung Bremens in der maritimen Wirtschaft, die nicht zuletzt durch den größten europäischen Hafen für Projektladung und Stückgut geprägt werde.

Während der Stippvisite in Dubai stehen laut Ressort verschiedene Gespräche mit Unternehmen sowie ein Besuch im Hafen Jebel Ali auf dem Programm.  

gn

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