Fotografien der Bremerin Bernadette Lahmer

Stille Momente

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. . .diese herbstliche Fotografie der Künstlerin: „Laub“.

Bremen - Von Thomas Kuzaj · Fotografie: „Die Schönheit festhalten – Falter und Pflanzen in Bildern und Texten.“ Das war der Titel einer Ausstellung, die die Bremer Künstlerin und Fotografin Bernadette Lahmer im Herbst vergangenen Jahres im Übersee-Museum zeigte.

Sie kombinierte darin historische wissenschaftliche Zeichnungen aus der Bibliothek des Museums, Digitalfotografien und literarische Texte. Auf das Zusammenwirken aller drei Elemente kam es ihr dabei an. Das Ergebnis war eine Ausstellung, die den Betrachter besonders durch stille Momente für sich einzunehmen vermochte.

Nun, gut ein Jahr später, stellt Lahmer, Jahrgang 1961, bald wieder aus – dieses Mal im Kunstkabinett im „Haus Paula Becker“ an der Schwachhauser Heerstraße 23. Gegenwärtig wird die Schau mit dem Titel „Ein Garten“ vorbereitet. Wieder geht es um das Zusammenspiel verschiedener Elemente.

„In dieser Ausstellung verbinden sich drei Sichten auf die begrenzte Natur eines herbstlichen Gartens“, sagt Kuratorin Corona Unger. „Im Zentrum stehen die poetischen Fotografien von Bernadette Lahmer, die fast malerisch unerwartete Perspektiven auf Details und verschiedene Ebenen von Pflanzen- und Blütenräumen zeigen.“ Lahmers Fotografien treten „in einen Dialog“ mit Shodo (Kalligraphie) von Yuki Sekikawa-Klink – und mit Haikus (Kurzgedichten) von alten japanischen Meistern, die für diese Ausstellung von Aki Tsurumi-Geiken neu ins Deutsche übertragen wurden. Unger: „Die Fotografien sind keine Illustrationen der Haikus. Der Betrachter hat vielmehr die Möglichkeit, die Ausdrucksformen in jedem Medium als Bereicherung und nicht als Interpretation des jeweils anderen zu erleben.“

Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 18. November, um 19 Uhr. Neben Kuratorin Unger spricht Hanne Zech, die langjährige stellvertretende Direktorin der Weserburg. Die Ausstellung dauert dann bis zum 8. Januar 2012.

· Gastronomie: Das Hotel Munte am Stadtwald hat eine neue Küchenchefin – und die wiederum hat sozusagen schon fast die ganze Welt gesehen. Christina Bolt, die Dierk Escher ablöst, lernte einst im Hotel Westfalia in der Neustadt. Später arbeitete sie für so renommierte Adressen wie die Traube Tonbach – und sie kochte an Bord der „Europa“. 2001 begann Bolt, 1969 in Bremen geboren, in der Munte. Die Köchin, die auch schon mal in Brinkum wohnte, lebt heute in Syke-Ristedt. Zu ihren Hobbys zählt ihr Garten.

http://www.haus-paula-becker.de

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