Kein Schaden / Polizei sucht Zeugen

Unbekannte legen erneut Steine auf Autobahnzubringer Hemelingen

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Seit einigen Tagen ist nachts das Geschwindigkeitslimit auf den Autobahnzubringern Arsten und Hemelingen ab 22 Uhr auf 60 beschränkt.

Bremen - Nachdem in den vergangenen Wochen bereits mehrfach Steine und andere Hindernisse auf den Autobahnzubringern Hemelingen und Arsten gefunden wurden, sind am Freitagmorgen erneut zwei Steine in Hemelingen entdeckt worden.

Unbekannte haben die Hindernisse am frühen Morgen auf die Fahrbahn des dortigen Autobahnzubringers gelegt. Zu Schaden kam niemand, teilte die Polizei am Mittag mit. Die Beamten suchen nun nach Zeugen der Tat.

Entdeckt wurden die beiden Steine, als ein Autofahrer gegen 7.30 Uhr den Autobahnzubringer Hemelingen stadtauswärts befuhr und etwa 100 Meter vor der Fußgängerbrücke die Hindernisse auf den Fahrspuren entdeckte. Die von ihm alarmierten Einsatzkräfte entfernten die beiden etwa 11 mal 14 Zentimeter großen Fremdkörper. 

Die Polizei ermittelt und prüft Zusammenhänge mit zuvor geschehenen Taten im Stadtgebiet und auf der nahe an der Landesgrenze gelegenen Südumgehung Dreye. Wie berichtet, wurden seit Anfang Juli in mehreren Nächten vor allem auf den Zubringern Hemelingen und Arsten sowie auf der Südumgehung Weyhe-Dreye Steine, Gehwegplatten und Baken gelegt.  Seit ein paar Tagen hat die Polizei die Geschwindigkeit in den betroffenen Bremer Bereichen reduziert – von 80 auf 60 km/h in der Zeit von 22 bis 6 Uhr. 

In mehreren Fällen konnten die Autofahrer den gefährlichen Hindernissen nicht mehr ausweichen, so Polizeisprecher Nils Matthiesen. Fahrzeuge wurden beschädigt, bisher wurde glücklicherweise niemand verletzt. 

Auf der Südumgehung in Dreye war erst in der Nacht zu Montag eine 68-Jährige über einen großen Stein mitten auf der Straße gefahren. Sie konnte dem Hindernis nicht mehr ausweichen und riss sich am Fahrzeug die Ölwanne auf. Die Polizei mahnt Autofahrer zur Vorsicht. 

Wer verdächtige Personen beobachtet, sollte den Notruf 110 wählen. Hinweise auf die Verursacher des aktuellen Vorfalls nimmt der Kriminaldauerdienst unter Telefon 0421/362-3888 entgegen.

gn/kom

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