„Feldstücke“ und schwingende Skulpturen

Steigend und schwankend

Die Bremer Galeristin Corona Unger in der Ausstellung mit Arbeiten des Malers Helmut Helmes („Feldstücke“). Die Schau endet am Sonntag mit Sekt und Süßigkeiten.
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Die Bremer Galeristin Corona Unger in der Ausstellung mit Arbeiten des Malers Helmut Helmes („Feldstücke“). Die Schau endet am Sonntag mit Sekt und Süßigkeiten.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Abschied von den „Feldstücken“ – in der Galerie von Corona Unger an der Georg-Gröning-Straße 14 in Schwachhausen endet die so betitelte Ausstellung mit Arbeiten des Malers Helmut Helmes. „Wie immer zelebrieren wir die Finissage mit einem geführten Rundgang durch die Ausstellung und anschließenden Gesprächen, Sekt und Süßigkeiten“, so Galeristin Unger. Termin: Sonntag, 30. Juli, ab 15 Uhr. Dann ebenfalls nochmal zu sehen: die bewegten Skulpturen von Martin Willing.

Finissage mit Sekt und Süßigkeiten

Arbeiten, die „schon ein leichter Lufthauch in Bewegung versetzt, geometrisch und zugleich sehr poetisch“, wie die Galeristin sagt. Und weiter: „Der Kölner Bildhauer untersucht physikalische Bewegungseigenschaften, indem er geometrische Strukturen in ihrer Ausdehnung im Raum, Massenverteilung und Orientierung zum Schwerefeld der Erde zu einer langsamen Schwingung auslotet, in der Bewegung und Form eine Einheit bilden. Der Betrachter erlebt vom Ruhezustand bis zum Zurückschwingen eine vielfältige Dramaturgie der sinkenden, steigenden und schwankend sich windenden Objekte.“

Der Künstler ist ganz nah dran

Und die „Feldstücke“? „Helmut Helmes’ Landschaftsbilder führen in die Ebenen der norddeutschen Felder und Wiesen, die er in voller Blüte präsentiert oder bereits abgeerntet mit aufgewühlten, in die Tiefe strebenden Strukturen“, sagt die Schwachhauser Galeristin. „Diesen Eindruck verstärkt die Maltechnik des Künstlers, der Ölfarbe in kraftvollen Schwüngen aufträgt und zu pastoser Vielschichtigkeit verdichtet.“

Und: „Im Gegensatz zu Landschaftspanoramen mit weitem Horizont rückt Helmut Helmes in Darstellungen von Feldrainen und Wiesenstücken nah an seine Motive heran, die sich wiederum in stürmischen Pinselzügen aufzulösen scheinen.“ Zu der Ausstellung ist ein Katalog erschienen. Nach der Finissage am Sonntag geht die Galerie bis Mitte September in die Sommerpause. Am Freitag, 15. September, folgt dann die Eröffnung einer Ausstellung mit Objekten des Künstlers Dieter Balzer.

Karikaturen im Parlament

Auch in diesem Jahr zeigt die Bremische Bürgerschaft wieder eine große Karikaturenausstellung. „Diesmal geht es um das Leben – aber mehr noch um den Tod“, heißt es in einer Vorschau. Ein lustiges Thema? Man wird sehen. Bürgerschaftspräsident Christian Weber eröffnet die Ausstellung am Mittwoch, 16. August.

Leben und Tod als lustiges Thema

30 Karikaturisten „haben sich zwischen Himmel und Hölle bewegt“, heißt es – Ergebnis: mehr als 100 Cartoons und Karikaturen. Die Bremer Soziologin und Buchautorin Annelie Keil wird bei der Eröffnung um 18 Uhr zum Thema der Ausstellung sprechen: „Im Leben ist nie Schluss mit lustig – wer bis zuletzt lacht, lebt länger.“ Für den musikalischen Rahmen sorgt Alexander Seemann.

Die Schau ist eine Leihgabe der Galerie „Caricatura“ in Kassel. Sie dauert bis zum 22. September. Geöffnet ist sie montags bis freitags in der Zeit von 10 bis 17 Uhr – mit zwei Ausnahmen: geschlossen ist die Ausstellung vom 22. bis 24. August sowie vom 19. bis zum 21. September.

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