Rathaus-Empfang für den Grün-Gold-Club

Stahmann: „Tanz bringt Menschen zusammen“

Die Tänzer des Grün-Gold-Clubs mit ihren Trainern Roberto und Uta Albanese (sitzend) im Kaminsaal. - Foto: Rathaus

Bremen - Einmal mit Sozial- und Sportsenatorin Anja Stahmann (Grüne) tanzen! Darüber durften sich jetzt die Tänzerinnen und Tänzer des Bremer Grün-Gold-Clubs freuen – wenigstens im übertragenen Sinne. Denn Stahmann hatte sie aufgefordert (sprich: gebeten), in den Tanz-, nein, Verzeihung: in den Kaminsaal des Bremer Rathauses zu kommen. Zum Empfang.

Die Tänzer des A- und B-Teams sowie die Trainer Uta Albanese und Roberto Albanese trugen sich im Rathaus in das Goldene Buch Bremens ein. Senatorin Stahmann dankte Tänzern und Trainern für „ihr unermüdliches Engagement als sportliche Botschafter Bremens“.

Als mehrfacher Deutscher Meister sowie Welt- und Europameister zähle der Grün-Gold-Club zu den internationalen Top-Formationen. „Sie sind eine Größe im Tanzsport und damit zugleich eine erstklassige Vertretung Bremens. Und das nicht allein auf dem weltweiten Tanzparkett“, so Stahmann. Und weiter: „Sie stehen im Blickpunkt der Öffentlichkeit und der Medien und nehmen nach außen die Rolle als Botschafter des Tanzsports wahr.“

Außerdem lobte die Politikerin die besondere Innovationskraft des Trainerteams um Albanese: „Sie beweisen immer wieder aufs Neue, dass der Tanz eines der stärksten Ausdrucksmittel von uns Menschen ist. Kaum etwas kann Menschen so unkompliziert zusammenbringen wie Tanz und Musik. Und beides verbinden Sie in Ihren Choreografien.“

Am 12. Dezember vergangenen Jahres gewannn die Tänzer des Grün-Gold-Clubs ihren vierten Weltmeistertitel in Folge – den nunmehr siebten insgesamt. Dazu kommen mittlerweile drei EM-Titel, zwölf Deutsche Meisterschaften und obendrein auch noch der Gewinn der „World Dance Sport Games“ im Jahr 2013.

Keine einfachen Rahmenbedingungen

Die jüngsten Erfolge seien vor dem Hintergrund der zuletzt nicht immer einfachen Rahmenbedingungen besonders bemerkenswert, hieß es im Rathaus weiter.

Denn der Grün-Gold-Club gehörte zu jenen Bremer Sportvereinen, die ihre Trainingsstätten vorübergehend als Notunterkünfte für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt haben. „Auch, wenn wir Ihnen bei Ausweichstätten zum Training geholfen haben, es war sicher nicht einfach für Sie“, sagte Senatorin Stahmann im Kaminsaal zu den Tänzern. Und fügte an: „Dass Sie trotz dieser erschwerten Ausgangslage so erfolgreich waren, freut mich umso mehr.“

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