Staatsanwaltschaft wartet auf Aussage zum Geschehen / Suche nach einem Zeugen

Burglesum: Tatverdächtiger sitzt in Haft

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Polizeieinsatz in Burglesum nach der Bluttat.

Bremen - Im Fall der getöteten Frau aus Burglesum hat das Amtsgericht Bremen am Montagabend Haftbefehl gegen einen 34-Jährigen erlassen. Der Mann war am Sonntagabend in Tatortnähe festgenommen worden. Ihm wird vorsätzlicher Totschlag vorgeworfen.

Wie berichtet, war die 48 Jahre alte Frau am Sonntagnachmittag in ihrer Wohnung erstochen worden. Nachbarn hatten die Bluttat beobachtet und die Polizei alarmiert. Während Rettungskräfte sich vergeblich um das Opfer bemühten, nahmen Polizeibeamte in der Nähe der Wohnung den 34-Jährigen fest. Er soll sich inzwischen zwar geäußert haben, sagte gestern Staatsanwältin Dr. Silke Noltensmeier auf Nachfrage, doch zum Kerngeschehen gebe es bisher keine Aussage. Offen sei auch, in welchem Verhältnis der Mann und die 48-Jährige zueinander stünden.

Klar ist hingegen nach der Obduktion die Todesursache. Mehrere Stiche mit einem Messer hätten zum Tod der Frau geführt. Um die Tatumstände aufzuhellen, suchen die Ermittler nach einem weiteren Zeugen. Beobachter hätten ausgesagt, dass sich zur Tatzeit ein „dunkelhäutiger Mann“ in der Wohnung aufgehalten habe. Dabei soll es sich nicht um den festgenommenen Tatverdächtigen handeln. Dieser Zeuge wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden, da er möglicherweise wichtige Hinweise geben könne. Das Tatmotiv und der Tathergang liegen bisher im Dunkeln, sagte Noltensmeier. Am Abend nach der Bluttat hatte die Polizei mit einem Großaufgebot mehrere Wohnungen vergeblich nach weiteren Beteiligten durchsucht.

gn

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