ZWISCHEN SCHNOOR & SCHLACHTE

St.-Joseph-Stift feiert 1000. Geburt

Der kleine Moritz ist da und sorgt im Bremer St.-Joseph-Stift für große Freude: Mama Therese und Papa Thomas Mann mit ihrem Baby.
+
Der kleine Moritz ist da und sorgt im Bremer St.-Joseph-Stift für große Freude: Mama Therese und Papa Thomas Mann mit ihrem Baby.
  • Thomas Kuzaj
    vonThomas Kuzaj
    schließen

Bremen – Moritz ist da! Und an seinen ersten Lebenstagen, da spielen Zahlen eine ganz große Rolle. Die Sieben und die 1 000 zum Beispiel. Denn Moritz‘ Geburt ist die 1 000. Geburt des laufenden Jahres im Schwachhauser St.-Joseph-Stift gewesen – und zwar (womit wir noch einmal bei den Zahlen wären) am 7. Juli, oder eben genauer: am 7. 7. um kurz nach 7 Uhr.

Mama Therese Mann und Papa Thomas Mann dürften all die Zahlenspiele vergleichsweise egal sein, die Bremer konzentrieren sich ganz auf die Freude über ihren zweiten Sohn. Für die Entbindung im St.-Joseph-Stift hatten sie sie bewusst entschieden, so Sprecherin Silke Meiners.

Denn: „Anders als in anderen Krankenhäusern ist es im St.-Joseph-Stift weiterhin möglich, dass der Vater das Kind auch nach der Entbindung besuchen darf – wenn auch sonst niemand, selbst der stolze große Bruder Vinzent leider nicht. Denn auch die Geburtshilfe ist corona-bedingten Einschränkungen unterworfen.“

Begleitperson darf nicht wechseln

So dürfe zwar eine Begleitperson von der Schwangeren bestimmt werden – die dann aber den gesamten Aufenthalt im Krankenhaus über nicht wechseln darf. Die Begleitperson muss einen Mund-Nasen-Schutz tragen und darf keine Symptome oder andere Risikofaktoren haben, die auf eine Corona-Infektion hindeuten beziehungsweise Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person gehabt haben. So weit, so klar.

Den kleinen Moritz – übrigens: 50 Zentimeter groß und 3 610 Gramm schwer – dürften all diese großen Themen wenig bekümmern. Als Baby darf er sich ja ganz darauf konzentrieren, seine Eltern schön auf Trab zu halten!

Versorgung für Bremen und das Umland

Für das katholische St.-Joseph-Stift gilt, was Chefarzt Dr. Torsten Frambach so formuliert: „Vieles ist in diesem Jahr für die Gebärenden – aber auch für uns als Geburtshelfer – anders als sonst. Die Freude über jede einzelne Geburt lassen wir uns deshalb aber nicht nehmen.

Mit etwa 2 000 Geburten im Jahr leistet das St.-Joseph-Stift einen bedeutenden Versorgungsbeitrag für Bremen und das Umland. Wegen der hohen Nachfrage werden für Juli und August keine weiteren Termine zur Geburtsanmeldung mehr vergeben, so Sprecherin Meiners. Erst für einen Geburtstermin ab September sei das wieder möglich. THOMAS KUZAJ

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Im Alter mit Hilfsmitteln flexibel bleiben

Im Alter mit Hilfsmitteln flexibel bleiben

25 Jahre Renault Sport Spider

25 Jahre Renault Sport Spider

"Missão Final" geht weiter: RB Leipzig entzaubert Atlético

"Missão Final" geht weiter: RB Leipzig entzaubert Atlético

Ölkatastrophe auf Mauritius

Ölkatastrophe auf Mauritius

Meistgelesene Artikel

Fürs Abwracken fehlen Bremen drei Millionen Euro

Fürs Abwracken fehlen Bremen drei Millionen Euro

Der Blick hinter die Fassade

Der Blick hinter die Fassade

Trio bewirft Obdachlosen mit Gullydeckel

Trio bewirft Obdachlosen mit Gullydeckel

An der Bremer Schlachte wird jetzt tüchtig abgeschleppt

An der Bremer Schlachte wird jetzt tüchtig abgeschleppt

Kommentare