Selbstversuch eines Redakteurs

Wie hart kann der Sporttest der Bremer Polizei schon sein? Verdammt hart!

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Diese Hürden müssen von den Kandidaten übersprungen werden, sonst ist der Konditionstest nicht bestanden.

Die Bremer Polizei ist regelmäßig auf der Suche nach Neulingen für den gehobenen Polizeivollzugsdienst. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren stellen potenzielle Kandidaten ihre Fähigkeiten unter Beweis. Ich, Redakteur und 32 Jahre alt, probiere mich an dem Sporttest.

Ganz ehrlich, wie hart kann so ein Sporttest der Polizei werden? Kurz mal sprinten, einen Parcours an Geräten durchlaufen und zum Abschluss schlappe siebeneinhalb Minuten joggen, das war es auch schon. Wäre ja gelacht, wenn ich nicht als Bewerber für die Bremer Polizei infrage käme. Nur wenige Minuten später weichen meine Zuversicht und Vorfreude der Atemnot, die sich bereits während des Aufwärmens bei mir einstellt.

An einem grauen Morgen mische ich mich unter die Prüflinge und will meine sportliche Fitness auf die Probe stellen. Online habe ich mich über alle Übungen informiert und in einem leichten Anflug von Panik eine Session in meinem Fitnessstudio eingeschoben. Ein bisschen Kardio hilft doch immer.

Sporttest entscheidet über berufliche Zukunft

Samy Sifi ist nicht nur Polizeibeamter sondern auch Sportlehrer. Er erklärt den Kandidaten die einzelnen Übungsteile.

Sportlehrer Samy Sifi, drahtig, kahlrasiert und gerade zu vor Motivation triefend, begrüßt zwölf Kandidaten und mich, die diese Prüfung bestehen wollen. Denn hier steht die berufliche Zukunft auf dem Spiel.

„Wir laufen langsam los“, gibt Sifi, selbst Polizeibeamter, den Startschuss für das Aufwärmprogramm für die zwölf Bewerber und mich. Mit jeder Runde durch die Sporthalle schraubt sich mein Puls ein bisschen höher. Als wir in den Hopserlauf übergehen und zwischendurch wie ein Frosch ganz tief in die Hocke gehen, kommen Erinnerungen aus dem Sportunterricht in der Schule hoch. Als erster in der Gruppe gestartet, lasse ich mich zurückfallen, um nicht direkt zu Beginn zu viele Körner zu verschießen und um mit der Gruppe näher ins Gespräch zu kommen.

Polizei beklagt hohe Durchfallquoten beim Sporttest

Jan Dirk Wiewelhove, 32 Jahre, Redakteur: Schon beim Aufwärmen schraubt sich mein Puls in die Höhe.

Was auffällt, ist die körperliche Fitness der Bewerber. Fast schon locker, lässig traben sie nach den Kommandos des Vorturners über den Hallenboden. Aber reicht es aus, mehrmals in der Woche Sport zu treiben, ohne sich gezielt auf diesen Test vorzubereiten? „Wir sind immer wieder überrascht, wie wenig sich die Prüflinge vorbereiten“, sagt Anke Dehne, Leiterin des Einstellungsverfahrens der Polizei Bremen. 

Dementsprechend hoch sind die Durchfallquoten bei der sportlichen Auswahl. Die Herausforderung sind die drei unterschiedlichen Fertigkeiten, die an diesem Vormittag vorausgesetzt werden. Neben Schnelligkeit müssen die Bewerber Kondition und Ausdauer beweisen.

Kurzer Sprint: Mein Maximum reicht nicht aus

Zusammen mit Torben Knop (links) gehe ich ein zweites Mal auf die Sprintstrecke. Leider bin ich zu langsam - ganz knapp.

Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Die Startblöcke sind aufgebaut. In 5,1 Sekunden muss ich – Frauen haben 5,6 Sekunden Zeit – 30 Meter sprinten. Mein erster Anlauf hätte nicht gereicht, wird mir kurz und knapp mitgeteilt. Ich will mir eigentlich eine zweite Enttäuschung ersparen, doch die Gruppe und die Prüfer ermutigen mich. Versuch es nochmal, bekomme ich zu hören. 

Torben, groß gewachsen, 18 Jahre, Mitglied der Beachhandball-Nationalmannschaft, stellt sich als Zugpferd zur Verfügung. Bestimmt habe ich die Zeit am nicht eingestellten Startblock verloren. So starte ich im Stehen. Ich hole das Maximale aus mir heraus und verbessere meine Zeit auf 5,4 Sekunden. Als Frau hätte ich es geschafft, als männlicher Bewerber hätte ich schon jetzt meine Sachen packen können und wäre aus dem Einstellungsverfahren ausgeschieden.

Konditionstest oder meine sportlichen Grenzen

Ich darf weitermachen – ausnahmsweise. Schwerer kann es nicht mehr werden, denke ich mir. Bei der Erklärung des Konditionstests über zehn unterschiedliche Stationen komme ich wieder zu Atem. Zuerst müssen wir über eine handelsübliche Turnmatte – 1,95 Meter Höhe – klettern. Ein Stufenbarren steht als Hilfsmittel bereit. Weitere Stationen sind Balancieren, an einen Basketball-Korb springen und Hürden überspringen. 

Sportlehrerin Margarethe Stania schaut ganz genau hin, ob ich auch tief genug in die Knie gehe beim Bankdrücken.

Den Bocksprung will ich auslassen, weil ich an diesem Gerät schon in der Schule regelmäßig gescheitert bin. Aber Martin Gerhardt, Sportlehrer bei der Polizei, weiß genau, wie er mich an der Ehre packt. Ich soll es wenigstens versuchen, was ich dann auch mache und die Übung schaffe. Ein Glücksgefühl will sich nicht so recht einstellen, viel zu konzentriert nehme ich direkt danach den Basketball in die Hand, um ihn rund um fünf Stangen zu prellen. Schnell, schnell, ich habe nur 95 Sekunden Zeit für den gesamten Parcours.

Ich krieche durch enge Holzrahmen, überspringe zwei Hürden in 70 und 80 Zentimetern Höhe und komme zum ultimativen Endgegner, der meine Beine endgültig zu Pudding werden lässt. Eine Bank hängt mit einer Seite auf zwei Metern Höhe in einer Wandhalterung, das andere Ende muss ich vom Boden bis über den Kopf hoch drücken. Männer sollen zehn Wiederholungen schaffen, Frauen sechs. „Tiefer runter“, sagt mir Sportlehrerin Margarethe Stania, die diese Übung genauestens überwacht. Noch tiefer müsse ich in die Knie, sonst zähle es nicht.

Sporttest der Polizei Bremen: Redakteur im Selbstversuch

Sporttest der Polizei Bremen, Selbstversuch
Die Bewerber müssen bei dem Sporttest Schnelligkeit, Kondition und Ausdauer unter Beweis stellen. © gumzmedia
Sporttest der Polizei Bremen, Selbstversuch
Die Bewerber müssen bei dem Sporttest Schnelligkeit, Kondition und Ausdauer unter Beweis stellen. © gumzmedia
Sporttest der Polizei Bremen, Selbstversuch
Die Bewerber müssen bei dem Sporttest Schnelligkeit, Kondition und Ausdauer unter Beweis stellen. © gumzmedia
Sporttest der Polizei Bremen, Selbstversuch
Die Bewerber müssen bei dem Sporttest Schnelligkeit, Kondition und Ausdauer unter Beweis stellen. © gumzmedia
Sporttest der Polizei Bremen, Selbstversuch
Die Bewerber müssen bei dem Sporttest Schnelligkeit, Kondition und Ausdauer unter Beweis stellen. © gumzmedia
Sporttest der Polizei Bremen, Selbstversuch
Die Bewerber müssen bei dem Sporttest Schnelligkeit, Kondition und Ausdauer unter Beweis stellen. © gumzmedia
Sporttest der Polizei Bremen, Selbstversuch
Die Bewerber müssen bei dem Sporttest Schnelligkeit, Kondition und Ausdauer unter Beweis stellen. © gumzmedia
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Die Bewerber müssen bei dem Sporttest Schnelligkeit, Kondition und Ausdauer unter Beweis stellen. © gumzmedia
Sporttest der Polizei Bremen, Selbstversuch
Die Bewerber müssen bei dem Sporttest Schnelligkeit, Kondition und Ausdauer unter Beweis stellen. © gumzmedia
Sporttest der Polizei Bremen, Selbstversuch
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Sporttest der Polizei Bremen, Selbstversuch
Die Bewerber müssen bei dem Sporttest Schnelligkeit, Kondition und Ausdauer unter Beweis stellen. © gumzmedia
Sporttest der Polizei Bremen, Selbstversuch
Die Bewerber müssen bei dem Sporttest Schnelligkeit, Kondition und Ausdauer unter Beweis stellen. © gumzmedia
Sporttest der Polizei Bremen, Selbstversuch
Die Bewerber müssen bei dem Sporttest Schnelligkeit, Kondition und Ausdauer unter Beweis stellen. © gumzmedia
Sporttest der Polizei Bremen, Selbstversuch
Die Bewerber müssen bei dem Sporttest Schnelligkeit, Kondition und Ausdauer unter Beweis stellen. © gumzmedia
Sporttest der Polizei Bremen, Selbstversuch
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Die Bewerber müssen bei dem Sporttest Schnelligkeit, Kondition und Ausdauer unter Beweis stellen. © gumzmedia
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Die Bewerber müssen bei dem Sporttest Schnelligkeit, Kondition und Ausdauer unter Beweis stellen. © gumzme dia
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Im Ziel: Leider zu langsam!

Die Sekunden verrinnen, nur dumpf höre ich die Anfeuerungsrufe der Gruppe, die sich untereinander großartig unterstützen. Dann ist es geschafft. Mit letzter Kraft laufe ich durchs Ziel und falle zu Boden. „Er ist mit vollem Einsatz dabei“, gibt Samy Sifi aufmunternd zu Protokoll. Das Resultat: 1:52 Minuten, leider zu langsam.

Den Bocksprung wollte ich eigentlich auslassen. Aber dank der motivierenden Worte der Kandidaten und Sportlehrer Martin Gerhardt (links), musste ich es ausprobieren.

Viel besser machen es Torben Knop, der Handballer, der sieben Tage die Woche Sport treibt, und Lotta Heinrich, Schülerin und im Nebenjob als Handballerin in der 2. Bundesliga bei Werder Bremen aktiv. Sie schaffen es im geforderten Zeitlimit, auch wenn es beim Parcours noch hätte schneller sein können, meint Lotta – sie ist ebenfalls dezent aus der Puste.

Beim Ausdauerlauf will ich nur noch durchhalten

Der Ausdauerlauf über siebeneinhalb Minuten ist für sich genommen kein großes Problem. Aber natürlich können wir nicht einfach nur durchlaufen, sondern mindestens 18 Runden, rund 1,6 Kilometer, schaffen. Wer mehr läuft, hat die Chance, kleinere Schwächen aus dem Konditionstest auszubügeln. 

Aus und vorbei. Vollkommen aus der Puste ringe ich nach dem Ausdauerlauf nach Luft.

Nach nur wenigen Metern sind meine Beine schwer, die Motivation ist auf dem Tiefpunkt angelangt, insbesondere als Lotta mich überrundet, was übrigens mehrmals passiert. Aber ich halte durch, der Wille ist da, bis die Startklappe das Ende des Laufs markiert. Das Soll habe ich mit 14 Runden wieder nicht erfüllt.

Die Sporttest-Bilanz mit Muskelkater: Bereitet euch vor!

Stehend k.o. höre ich den Ausbildern gespannt zu, wer es alles geschafft hat. Für ganze sechs von zwölf Kandidaten ist an diesem Tag Schluss, sie dürfen nicht ins mündliche Gespräch gehen. Torben Knop und Lotta Heinrich hingegen sind selbst ziemlich platt, aber glücklich. Sie haben den Sporttest mit Bravour bestanden. Wenige Tage später läuft es auch beim mündlichen Auswahlgespräch hervorragend für die beiden. Sie bekommen eine direkte Zusage für die Ausbildung bei der Polizei, die am 1. Oktober beginnt. 

Lotta Heinrich hat es geschafft, sie darf am 1. Oktober die Ausbildung bei der Polizei beginnen.

Ich für meinen Teil schleppe mich tagelang mit einem gewaltigen Muskelkater durch die Gegend, bin aber froh, meine Grenzen ausgetestet zu haben. Mein Rat an alle Bewerber ist einfach: Bereitet euch vor!

Lesen Sie auch: Innensenator Mäurer zur Polizei: „Wir brauchen mehr Personal“

Die Infos: Das Bewerbungsverfahren der Polizei Bremen

Die Bremer Polizei vertraut bei der Kandidatenauswahl auf ein mehrstufiges Testverfahren. Jeder muss über eine Hochschul-, Fachhochschulreife oder eine mittlere Reife mit abgeschlossener Berufsausbildung und mehrjähriger Berufserfahrung verfügen. Auch körperliche Fitness wird vorausgesetzt.

Es gibt drei Prüfungsteile, die alle bestanden werden müssen. Zuerst findet eine schriftliche Prüfung statt, die Aussagen zur Intelligenz und zu den Rechtschreibkenntnissen der Bewerber treffen soll. Einen Tag später geht es mit dem Sporttest weiter. Dort werden die Fähigkeiten auf den Gebieten Sprint, Kondition und Ausdauer getestet. Aktuell denkt die Polizei über eine Reform dieses Prüfungsteils nach. Der dritte Teil ist ein Einzelinterview, um nochmal einen persönlichen Eindruck vom Bewerber zu bekommen.

Wenn das Gesamtergebnis gut genug ist und die Tauglichkeit ärztlich bescheinigt wird, steht einem Ausbildungsstart am 1. Oktober nichts mehr im Wege. Jeder, der Interesse an einer Ausbildung bei der Polizei Bremen hat, kann sich bis zum 30. April 2019 bewerben. Alle Informationen sind auf der Webseite der Polizei abrufbar.

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