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Hilfe für Ukrainer: Spende statt Eintritt

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Von: Elisabeth Gnuschke

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Spende statt Eintritt: Am Sonnabend, 19. März, verzichtet das Bremer Universum (hier in Ukraine-Farben) auf den Eintritt und bittet stattdessen um Spenden für die Ukraine.
Spende statt Eintritt: Am Sonnabend, 19. März, verzichtet das Bremer Universum (hier in Ukraine-Farben) auf den Eintritt und bittet stattdessen um Spenden für die Ukraine. © Universum Bremen

Bremen – Die Hilfsbereitschaft in der Bremer Bevölkerung für ukrainische Flüchtlinge ist riesig. Und auch das Universum in Horn (Wiener Straße 1a) möchte Opfer des Krieges unterstützen – und verzichtet am Sonnabend, 19. März, auf den Eintritt. Stattdessen bittet das Wissenschaftsmuseum um Spenden für Ukrainer.

Das Haus beteiligt sich damit an einer Aktion von „Mint-Aktiv“, einem Zusammenschluss von 39 Technikmuseen und Science Centern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Um den Opfern des russischen Angriffskrieges in der Ukraine zu helfen, verzichtet das Mitmachmuseum im Rahmen der gemeinsamen Aktion am Sonnabend auf alle Eintrittsgelder und bittet Besucher um Spenden. „Die Menschen in der Ukraine können jede Unterstützung gebrauchen. Daher zählt jede Spende – ganz gleich ob zehn, 50 oder 100 Euro“, sagte im Vorfeld der Aktion Geschäftsfüher Herbert Münder. Das Geld kann einfach in eine Spendenbox eingeworfen werden, hieß es. Damit es anschließend auch dort ankommt, wo es am dringendsten benötigt wird, haben sich die Museen entschlossen, die Spenden direkt an die „Aktion Deutschland hilft“ weiterzuleiten, teilte eine Sprecherin des Universums mit. In diesem Bündnis finden sich mehrere Hilfsorganisationen, unter anderem Arbeiterwohlfahrt, Malteser-Hilfsdienst und Johanniter.

Geöffnet ist das Wissenschaftscenter am Sonnabend von 10 bis 18 Uhr. Es gilt die 3G-Regel. Zudem sind für Besucher ab 16 Jahren FFP2-Masken Pflicht, bei jüngeren Kindern reicht eine OP-Maske. Übrigens: Der übliche Eintritt für Erwachsene beträgt 16 Euro, Familien zahlen sonst 40 Euro.

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