Künstler präsentiert neues Album

Charles Pasi: Jazz mit der Mundharmonika

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Aus Frankreich nach Bremen: Charles Pasi stellt im Schlachthof sein neues Album „Brick“ vor.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Soul und Balladen, Singer-Songwriter-Pop und Funk, Jazz und Blues – bei dem französischen Musiker Charles Pasi kommen etliche Einflüsse zusammen. Und doch klingt das Ergebnis wie aus einem Guss. „Auch deshalb fiel im Zusammenhang mit ihm mehrfach der Name Jamie Cullum.

Doch wie so oft hinkt der Vergleich. Pasi ist ein anderer Typ. Und er hat einen anderen Background“, heißt es bei „Bremen Zwei“, das den Künstler jetzt für einen Auftritt in der Reihe „Sparkasse in Concert“ nach Bremen gelockt hat. Pasis Auftritt beginnt am Dienstag, 31. Oktober, um 20 Uhr im Kulturzentrum Schlachthof (Findorffstraße).

„Der Franzose ist ein Meister auf der Mundharmonika. Seine Liebe zu dem handlichen Instrument geht ausgerechnet auf Bob Dylan zurück – und auf den Blues“, heißt es in einer Ankündigung. Und: „Der Blues war eine frühe musikalische Heimat, als er sich während seines Studiums in Rom in Bands zu versuchen begann.“ Inzwischen ist der so stilsichere wie vielseitige Musiker bei dem legendären Jazz-Label „Blue Note“ unter Vertrag. In Bremen stellt Pasi sein neues Album „Brick“ vor. Es ist sein erstes auf „Blue Note“. In Bremen wird der Künstler mit fünfköpfiger Band erwartet.

Vertraut und neu erfunden

„Mittelalterliche armenische Klänge – neu erfunden für das 21. Jahrhundert.“ Das ist am Donnerstag, 16. November, um 20 Uhr im Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee zu hören. Und zwar bei einem Gastspiel des armenischen „Naghash-Ensembles“. Die Musiker präsentieren hier ihr neues Programm „Songs of Exile“.

„Ausgehend von mittelalterlichen armenischen Gedichten, erschaffen drei armenische Sängerinnen und Instrumentalisten an Duduk, Oud, Dhol und Flügel neue Musik, die fremd und zugleich vertraut klingt, irdisch und wie nicht von dieser Welt“, so eine Vorschau.

Sopranistin Hasmik Baghdasaryan formuliert es so: „Die neuen Stücke sind tief in der armenischen Kultur verankert und gehen zugleich weit darüber hinaus. Es ist, als würde man mit dem musikalischen Welterbe des 21. Jahrhunderts auf die armenische Musik schauen und sie dann neu erfinden.“

Nina Hagen und Willy Brandt

Mal ist es die fast ungeschminkte Nina Hagen, mal SPD-Legende Willy Brandt in mürrischer Stimmung, ein anderes Mal der zuweilen extrovertierte Maler Horst Janssen – dann der gutmütige Schauspieler Bud Spencer. Allesamt Prominente, die in Bremen für einige Augenblicke auf den ehemaligen Stadthallen-Sprecher Matthias Höllings und den Fotografen Jürgen Sieker trafen. Das Ergebnis dieser „Bremer Augenblicke“ sind Schwarzweiß-Fotografien, die nun bis zum 11. November in der Zentralbibliothek (Am Wall 201, früheres Polizeihaus) zu sehen sind.

Was haben der (auch ziemlich legendäre) Geschichtenerzähler und Autor Höllings und Fotograf Sieker gemeinsam? Zunächst nichts – „bis auf ein Faible für magische Momente“, wie es beschwörend heißt. Einer dieser Augenblicke war, als beide zufällig Anfang der 90er Jahre in einem Bremer Fernsehstudio aufeinandertrafen. Da beschlossen sie, fortan gemeinsame Sache zu machen. Sieker suchte für ein Fotoprojekt prominente Gesichter, denen er mit seiner Schwarzweiß-Fotografie so nahe kommen wollte wie sonst kein anderer. Höllings machte diese Begegnungen möglich und fungierte gleichzeitig dabei als der „Mann mit dem Licht“.

Wie berichtet, hat Höllings einige der in diesen Augenblicken erlebten Geschichten (und einige andere aus seinem Leben) zu kleinen Büchlein verarbeitet, die er seit Jahresbeginn im Eigenverlag herausgibt. „64er“ heißt seine Büchlein-Reihe, weil jeder Band 64 Seiten hat. Preis: fünf Euro pro Stück. Und: „Zwölf Zentimeter mal zwölf Zentimeter groß. Das CD-Booklet-Format“, so Höllings.

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