Sparda-Bank präsentiert Bremer Bilanz für das Geschäftsjahr 2015

Qualität statt Dumping

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Thomas Onken, Geschäftsstellenleiter der Sparda-Bank in Bremen, ist mit dem Ergebnis für das Jahr 2015 zufrieden.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. „Wir sind sehr zufrieden“, sagt Thomas Onken, Geschäftsstellenleiter der Sparda-Bank in Bremen und Marktbereichsleiter Nord der Genossenschaftsbank. Im vergangenen Jahr habe das Haus steigende Mitgliederzahlen und Zuwächse im Einlagengeschäft verzeichnet, hieß es gestern bei der Bilanzpräsentation im Contrescarpe-Center am Herdentorsteinweg.

Dort sitzt die mit 31 118 Kunden größte Bremer Geschäftsstelle der Sparda-Bank. Die weiteren Standorte: Findorff (8 180 Kunden), Neustadt (5 524 Kunden) und Vegesack (7 336 Kunden).

Ergibt zusammen 52 158 Kunden – und damit nahezu genauso viele wie im Jahr zuvor. Zugleich ist die Mitgliederzahl der Genossenschaftsbank in Bremen gestiegen – um 310 auf nunmehr 41 830 Mitglieder. Das Bremer Team der Bank wertet diese Entwicklung als Beleg für die Qualität des Angebots.

Nachdem das Kreditvolumen 2014 gegenüber 2013 um 11,1 Millionen Euro auf insgesamt 501,4 Millionen Euro gewachsen war, ist es 2015 leicht gesunken – um etwa 5,8 Millionen Euro auf nunmehr knapp 495,6 Millionen Euro.

Nun setzt man hier nicht auf Wachstum um jeden Preis. „Wir haben nicht jede Dumping-Kondition mitgemacht“, so Klaus Schröter, stellvertretender Geschäftsstellenleiter und zuständig für Baufinanzierungen. „Teilweise sind die Immobilienpreise so exorbitant gestiegen, dass wir das eine oder andere nicht mittragen wollten. Wir haben auf die Qualität unserer Finanzierungen geachtet.“

Zudem machten Kunden verstärkt von Sondertilgungsmöglichkeiten Gebrauch, sagt Schröter – auch, weil die Guthabenzinsen gegenwärtig so niedrig sind, wie Onken ergänzt.

Die Kundeneinlagen der Sparda-Bank in Bremen waren 2014 im Vergleich zu 2013 um 24,3 Millionen Euro auf 602,7 Millionen Euro gewachsen (Steigerungsrate: 4,2 Prozent). Im vergangenen Jahr sind sie erneut gestiegen – im Vergleich zu 2014 um 4,4 Prozent auf jetzt gut 629,4 Millionen Euro.

Unterdessen wächst die Palette digitaler Angebote. Seit einigen Tagen etwa sind „Fotoüberweisungen“ möglich, wozu die Rechnung oder ein Überweisungsbeleg mit Smartphone oder Tablet fotografiert werden müssen. Dennoch heißt es: „Unsere DNA ist persönliche Beratung“, wie Onken es formuliert. Die sei nach wie vor gefragt – auch von jüngeren Kunden.

Einmal mehr hat die Stiftung der Sparda-Bank Hannover im vergangenen Jahr Projekte in Bremen gefördert und unterstützt. So bekam die Johanniter-Unfall-Hilfe Geld für medizinisches Material.

Für die Sanierung der Kogge gab es 20000 Euro. Mädchen und Jungen mehrerer Bremer Grundschulen nahmen dank der Förderung am Präventionsprogramm „Gewaltfrei lernen“ teil. Dabei werden Verhaltensalternativen zu Ausgrenzung, Beleidigung und Schlägen trainiert.

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