Soziale Netzwerke für Kinder – Ratgeber für Eltern

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Soziale Netzwerke werden von Kindern und Jugendlichen immer mehr genutzt. Bereiten Sie Ihren Nachwuchs deshalb frühzeitig auf einen eigenständigen Umgang damit vor.

Soziale Netzwerke sind für viele Kinder und Jugendliche ein fester Bestandteil des Alltags. Gerade für junge Menschen bergen sie erhebliche Risiken. Hier lesen Sie, wie Sie als Eltern zu einem sicheren und verantwortungsvollen Umgang Ihrer Kinder mit sozialen Netzwerken beitragen.

Soziale Netzwerke für Kinder – Möglichkeiten und Risiken

Soziale Netzwerke gewinnen an Beliebtheit bei Kindern und Jugendlichen. Das liegt an einer Reihe von Vorteilen:

  • Sie bieten Möglichkeiten, auf einfachem Weg Altersgenossen kennenzulernen.
  • Die Kontaktaufnahme über soziale Netzwerke ist für schüchterne Kinder bequemer, als unbekannte Altersgenossen im „realen Leben“ anzusprechen.
  • Soziale Netzwerke vermitteln Kindern Gruppenzugehörigkeit und bieten ihnen private Räume, um sich ungestört von Erwachsenen auszutauschen.

Diesen Möglichkeiten steht eine Reihe von Risiken gegenüber. Dazu gehört, dass Kinder zu viel Zeit in sozialen Netzwerken verbringen und so Schularbeit und Hobbys vernachlässigen. Außerdem besteht die Gefahr, dass Unternehmen private Daten für kommerzielle Absichten verwenden. Kinder sind dem sogenannten „Cybermobbing“ mithilfe von privaten Fotos oder Fake Accounts ausgesetzt. Außerdem nehmen sie möglicherweise unwissentlich Kontakt mit Pädophilen auf.

Sicher im Internet – diese Möglichkeiten haben Sie als Eltern

Soziale Netzwerke geben in der Regel ein offizielles Mindestalter für Nutzer an, überwachen aber nicht, ob diese Vorgabe mit der Realität übereinstimmt. Experten halten 13 Jahre für ein sinnvolles Einstiegsalter. Wenn Sie sich vor diesem Zeitpunkt ab und zu gemeinsam mit Ihrem Kind in sozialen Netzwerken bewegen, bereiten Sie dieses auf den selbständigen Umgang damit vor.

Davon abgesehen bewähren sich folgende Maßnahmen:

  • Begrenzen Sie die Zeit, die Ihr Kind im Internet und in sozialen Netzwerken verbringen darf. Dazu gehören „Smartphone-freie“ Zeiten.
  • Sorgen Sie für Transparenz, indem Sie mit Ihrem Nachwuchs über Risiken und Gefahren sprechen, die soziale Netzwerke für Kinder bergen.
  • Setzen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind Sicherheitseinstellungen möglichst hoch, sodass ausschließlich Freunde und Bekannte Fotos und gepostete Texte sehen.
  • Schärfen Sie Kindern ein, keine Fremden als Freund anzunehmen.

Ob es sinnvoll ist, dass Eltern vollen Zugriff auf das Profil Ihrer Kinder haben, ist umstritten. Dies führt schnell zu einem Vertrauensverlust und dazu, dass der Nachwuchs heimlich einen neuen Account eröffnet.

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