Sopranistin liest Texte von Robert Gernhardt

„Die Welt ist schlecht“

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Die Bremer Sopranistin Marie-Luise Werneburg liest Sonette, Balladen und Parodien des Schriftstellers Robert Gernhardt.

Von Thomas Kuzaj. Literatur: „Sei gut zu Dir, die Welt ist schlecht.“ Diesen schönen Titel trägt ein Programm, in dessen Mittelpunkt Robert Gernhardt (1937 bis 2006) steht – der Satiriker, Schriftsteller und Mitbegründer der „Neuen Frankfurter Schule“. „Sei gut zu Dir, die Welt ist schlecht“ – in diesem Programm rücken Sonette, Balladen und Parodien Gernhardts in den Fokus. Dass das so ist, dafür sorgt die Bremer Sopranistin Marie-Luise Werneburg.

Literatur: „Sei gut zu Dir, die Welt ist schlecht.“ Diesen schönen Titel trägt ein Programm, in dessen Mittelpunkt Robert Gernhardt (1937 bis 2006) steht – der Satiriker, Schriftsteller und Mitbegründer der „Neuen Frankfurter Schule“. „Sei gut zu Dir, die Welt ist schlecht“ – in diesem Programm rücken Sonette, Balladen und Parodien Gernhardts in den Fokus. Dass das so ist, dafür sorgt die Bremer Sopranistin Marie-Luise Werneburg.

Sie liest am Freitag, 12. Februar, allerlei Sonette, Balladen und Parodien Gernhardts in der Villa Sponte am Osterdeich 59b. Und sie macht das nicht allein, denn ihr steht das Bremer A-capella-Quartett „Earl Grey“ zur Seite – Countertenor Bodo Walkenhorst, Tenor Fritz Schubert, Bariton Werner Helfrich und Bass Jörg Junker werden in Liedern der Renaissance bis hin zu Songs der „Beatles“ und der „Rolling Stones“ überwiegend „von der Liebe singen und damit Ratschläge erteilen, die das Publikum wörtlich nehmen darf“, wie ein Sprecher verheißungsvoll formuliert. Der Abend mit Werneburg und „Earl Grey“ beginnt um 20 Uhr. Und: „Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.“

Kunst I: „Schönheit in Stein – Skulpturen aus historischen Bremer Gärten.“ Über dieses wahrlich schöne Thema spricht die Archäologin und Kunstwissenschaftlerin Dr. Helke Kammerer-Grothaus am Sonnabend, 6. Februar, im Willehad-Saal der Kaiserlichen Post an der Domsheide.

Der Vortrag beginnt um 16 Uhr. Der Eintritt ist frei, so ein Sprecher des Vereins für Niedersächsisches Volkstum (Bremer Heimatbund), der das alles organisiert hat.

Kunst II: „Frankreich mit den Augen der Künstler gesehen“ – eine Vortragsreihe, die der Bremer Kunstwissenschaftler Detlef Stein gemeinsam mit der Kunsthalle organisiert. Nun gibt es einen neuen Termin in dieser Reihe; Stein spricht aber nicht in der Kunsthalle, sondern im Institut Français an der Contrescarpe.

Und das passt gut, blickt man aufs Thema des Abends: „Paula Modersohn-Becker in Paris“. „Auf ihren vier Paris-Reisen hat die junge Malerin die Kunstmetropole kennen und schätzen gelernt: Die Sammlungen des Louvre, die Begegnungen mit Rodin und die Möglichkeit, als Frau eine Kunstakademie zu besuchen“, heißt es in einer Ankündigung des Institut Français. Termin: Donnerstag, 4. Februar. Steins Vortrag beginnt um 19 Uhr. Eintritt: sieben Euro, ermäßigt fünf Euro.

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