Am Sonntag „Night of the Proms“

Oerding, OMD und Beach Boys

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Johannes Oerding singt am Sonntag bei der „Night of the Proms“ in der Bremer Stadthalle.

Bremen - Surf-Sound, Indie-Pop und New-Wave mit Orchester – so fassen die Macher die „Night of the Proms“ zusammen. Klassik trifft Pop, lässt sich ebenfalls sagen. Und dazu gibt‘s eine ausgefeilte Lichtshow und gut aufgelegte Musiker. Die Mischung ist es, die jedes Jahr wieder Tausende von Besuchern anzieht.

Am Sonntag, 6. Dezember, ist es in Bremen wieder so weit. Und aufgepasst: Die „Night of the Proms“ in der Stadthalle beginnt bereits um 18 Uhr. Erwartet wird mit 6 500 bis 7 000 Zuschauern eine fast ausverkaufte ÖVB-Arena. Mit von der Partie sind diesmal OMD, Maria Mena, die Beach Boys, Fernando Varela und Johannes Oerding. Begleitet werden sie vom Sinfonieorchester Il Novecento und dem Chor Scala & Kolacny Brothers. Nicht fehlen darf „Mr. Music“ John Miles mit seiner Electric Band.

Die Band OMD

Neben kalifornischen Strandklängen bekommen die Besucher britischen New-Wave, norwegischen Pop, deutsche Songs und das Beste aus 300 Jahren Klassik zu hören. Seit mehr als 50 Jahren stehen die Beach Boys für ein Lebensgefühl zwischen ewigem Sommer, Strand und immerwährender Jugend. Ihren kalifornischen Surf-Sound kennen auch jüngere Musikfans. Die Veranstalter beschreiben die Beach Boys als „Pioniere ihrer Zeit“, produzierten sie doch als erste Band ihre Hits im eigenen Studio und lieferten mit „Pet Sounds“ ein Album ab, das nicht nur die Beatles und viele weitere Bands inspirierte, sondern ihnen 1999 auch den Grammy für das „Millennium Album“ einbrachte.

Die Band „Orchestral Manoeuvres in the Dark“, kurz OMD, gehört zur britischen New-Wave-Szene aus den 80er Jahren. Andy McClusky und Paul Humphreys standen bereits 2006 für die „Proms“ auf der Bühne. Bekannt ist die Gruppe unter anderem durch „Sailing on the seven seas“ oder „Maid of Orleans“.

Maria Mena

Maria Mena hatte ihren Durchbruch in der Musikszene mit 16 Jahren, als sie das Lied „My Lullaby“ über die Scheidung ihrer Eltern schrieb. Ihr Vater ging mit dem Demotape in das Büro des bekanntesten Musikmanagers Norwegens, den der Song zu Tränen rührte. Er nahm Maria sofort unter Vertrag, heißt es. In den folgenden Jahren wurde Maria Mena zu einer der erfolgreichsten Künstlerinnen in Skandinavien, wie die „Proms“-Macher sagen.

Johannes Oerding schwimmt gerade oben auf der Erfolgswelle. Sein drittes Album „Alles brennt“ umfasst sehr persönliche Songs, mal gefühlvoll, mal rockig. Damit hat er es nach oben in die Charts geschafft. Und wer Oerding schon mal live erlebt hat, der weiß: Es lohnt sich. Man darf gespannt sein, wie sich seine Hits mit großem Sinfonieorchester anhören.

Fernando Varela

Fernando Varela stammt aus Puerto Rico und entdeckte als Jugendlicher seine Liebe zum klassischen Gesang. Der Tenor wurde auf „Youtube“ entdeckt. Auftritte in 31 Ländern sorgten den Angaben zufolge schnell für Kooperationen mit Stars wie Barbra Streisand, Lionel Richie oder Neil Diamond. Varela übernimmt den Klassik-Part der „Proms“. Pause macht in diesem Jahr der Stamm-Chor „Fine Fleur“. Für die 22. deutsche Ausgabe der Tournee haben die Macher den belgischen Indie-Rock-Chor Scala & Kolacny Brothers engagiert.

Einige Karten für das Musikspektakel in der Bremer Stadthalle (etwa 40 bis 70 Euro) sind noch zu haben, entweder an der Abendkasse oder unter der Rufnummer 0421/35 36 37.

gn

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