Sommeraktion auf Ansgarikirchhof endet

Gewinner-Gärten

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Matthias Jung, Handtuch- und Urlaubsexperte.

Von Thomas Kuzaj. Innenstadt: „Urban gardening“, das Gärtnern in den Steinwüsten der Städte, gilt als Trend. Da ist die Bremer Innenstadt natürlich gern dabei.

Innenstadt: „Urban gardening“, das Gärtnern in den Steinwüsten der Städte, gilt als Trend. Da ist die Bremer Innenstadt natürlich gern dabei.

In der Regie der Einzelhändlervereinigung City-Initiative wurden auch in diesem Jahr wieder (wie mittlerweile alle zwei Jahre) temporäre grüne Oasen auf dem Ansgarikirchhof angelegt – für insgesamt zwei Monate, die nun bald um sind. Die Tage der fünf jeweils sechs Meter mal sechs Meter großen City-Paradiese sind gezählt. Letzte Besuchsmöglichkeit: Sonntag, 28. Juni. „Wenn am Montag der Abbau beginnt, wird es viele traurige Gesichter geben“, sagt Corinna Kolb von der City-Initiative.

Für Freude bei einigen Beteiligten sorgte unterdessen der zum Finale anstehende Spruch der Jury. Denn schließlich galt es ja wieder, die schönsten Gärten zu küren. Die Auszeichnung durch eine vierköpfige Fachjury teilen sich die beiden Betriebe Uphoff Garten- und Landschaftsbau aus Worpswede und Leucht Gärtner von Eden aus Stuhr. Die Gärtner aus Stuhr kamen zudem in der Publikumsgunst auf Platz eins. Sie konnten bei der Besucherabstimmung die meisten Stimmen auf sich vereinen.

„Urban Garden“ war das Thema, und wie es sich für einen Stadtgarten gehört, zeigten dann auch die beiden Gewinnerbetriebe, was auf vergleichsweise kleinem Raum möglich ist. Uphoff Garten- und Landschaftsbau präsentierte einen Garten als Ort der Erholung und Ästhetik – und obendrein mit praktischem Nutzen. Er kann sowohl als klassischer Garten zu ebener Erde, aber auch in der Höhe, beispielsweise als Dachterrasse, realisiert werden. Die Firma Leucht Gärtner von Eden orientierte sich an Charakteristika der Stadtgestaltung – und stellte einen Garten auf den Ansgarikirchhof, der durch Häuserfronten, Straßenschluchten und Innenhöfe geprägt ist.

Comedy: Matthias Jung hat in sechs Jahren 68 Länder besucht, er schlief in mehr als 400 verschiedenen Hotels und hat jetzt 400 neue Handtücher. Nun ist er als „Urlaubs-Checker“ auf Tour. Motto: „Liegen haben kurze Beine.“ Der Pädagoge, Autor und Comedian kommt heute, Donnerstag, mit seinem Urlaubs-Programm nach Bremen. Jung, 36, tritt um 20 Uhr im Kultursalon der Gewoba (Emil-Sommer-Straße, Vahr) auf.

„Gilt beim Abendessen neunmal ans Büfett gehen schon als Fitnesseinheit?“ Fragen wie diese will der Künstler beantworten, heißt es in einer Vorschau des Kultursalons.

Sein „Urlaubschecker“- Bühnenprogramm präsentiert Jung nicht allein bundesweit in Theatern (und Kultursalons), sondern auch für etliche Urlaubsveranstalter. Er kennt sich offenbar gut aus mit dem Thema. Nicht nur, was Handtücher angeht.

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