Jette Joop gibt den Startschuss zu den Sixdays 2016

Weltmeister steigt in Bremer Rad-Oval

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Kenny De Ketele fordert in Bremen die Vorjahressieger Marcel Kalz und Alex Rasmussen heraus.

Bremen - Während sich die Bahnradfahrer zumeist auf der Südhalbkugel den letzten Schliff für die Saison holten, führte Erik Weispfennig etliche Gespräche.

Ob am Telefon oder vor Ort an den Sixdays-Wettkampfstätten in Gent und London beziehungsweise bei der EM im schweizerischen Grenchen – der sportliche Leiter der Bremer Sixdays hat sich den Mund fusselig geredet. Mit Erfolg. Am Dienstag präsentierte Weispfennig die ersten Fahrer für 2016: Darunter ist Kenny De Ketele. Der Belgier wurde 2012 Weltmeister, ist auch momentan in Paradeform. „Er ist derzeit DER Top-Sechstagefahrer schlechthin“, sagt der sportliche Leiter: „Als Sieger in London und Zweiter in Gent hat er gezeigt, dass er ganz vorne dabei sein wird.“ De Ketele könnte gemeinsam mit Christian Grasmann (34) auf die Punktejagd gehen, lässt Weispfennig durchblicken: „Er war zuletzt in Bremen immerhin unter den Top 5 und wäre für Kenny die ideale Ergänzung.“

Wenn die Modedesignerin Jette Joop am 14. Januar die Bremer Sixdays anschießt, werden auch die Vorjahressieger Marcel Kalz (28) und Alex Rasmussen (31/Dänemark) dabei sein, genauso wie die zweitplatzierten Morgan Kneisky (28/Frankreich und Jesper Mörköv (27/Dänemark).

Ein Gesicht der vergangenen Jahre werden die Radsportfans vergeblich suchen. Leif Lampater, Sieger 2014 und Dritter 2015, begibt sich nicht in das Bremer Rad-Oval. „Er versucht, sich auf dem letzten Drücker noch für die Olympischen Spiele in Rio zu qualifizieren“, weiß Weispfennig, der preisgab, dass er sich mit den spanischen Europameistern Sebastian Mora (27) und Albert Torres (25) „in guten Gesprächen“ befindet.

Insgesamt spricht der sportliche Leiter von einem „sehr guten Fahrerfeld“. Zwei Drittel der 24 Profi-Plätze seien vergeben, die Vorbereitungen liefen vielversprechend, auch wenn der Umstand, das gleichzeitig ein UCI-Weltcup in Hongkong stattfindet, das Fahrer-Werben erschwere. „Generell ist das natürlich nicht so glücklich“, sagt Weispfennig, der sich da künftig eine engere Abstimmung mit dem internationalen Radsportverband wünscht: „Wenn die Tour de France läuft, würde ja auch niemand auf die Idee kommen, gleichzeitig den Klassiker Paris-Roubaix anzusetzen.“ wie

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