„Simon Toldam Trio“ im Sendesaal

„Kreative Speerspitze“

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Den Bällen freien Lauf lassen... das dänische „Simon Toldam Trio“ tritt demnächst im Sendesaal auf.

Von Thomas Kuzaj. Musik: Loblieder muss er sich gegenwärtig anhören, der dänische Pianist Simon Toldam. Er bilde mit seinem Trio „derzeit die kreative Speerspitze der dänischen, wenn nicht gar der europäischen Pianotrios“, jubeln Kritiker zum Beispiel. Jetzt kommt Toldam mit seinem hochgelobten Trio nach Bremen. Im schönen Sendesaal Bremen an der Bürgermeister-Spitta-Allee treten die Künstler am Sonntag, 13. März, auf. Ihr Konzert beginnt um 20 Uhr.

Musik: Loblieder muss er sich gegenwärtig anhören, der dänische Pianist Simon Toldam. Er bilde mit seinem Trio „derzeit die kreative Speerspitze der dänischen, wenn nicht gar der europäischen Pianotrios“, jubeln Kritiker zum Beispiel. Jetzt kommt Toldam mit seinem hochgelobten Trio nach Bremen. Im schönen Sendesaal Bremen an der Bürgermeister-Spitta-Allee treten die Künstler am Sonntag, 13. März, auf. Ihr Konzert beginnt um 20 Uhr.

Toldam (Klavier), Nils Davidsen (Bass) und Knut Finsrud (Schlagzeug) spielen, so die Loblieder weiter, „mit einer Dichtheit und Zartheit, bei der es möglich ist, jedem Gedankengang zu folgen“. Und: „Jeder Musiker ist ein Virtuose auf seinem Instrument.“ Toldam gelinge es derweil mühelos, „experimentelle Unberechenbarkeit mit exquisiter musikalischer Lyrik zu kombinieren“. Eintritt: 20 Euro, ermäßigt zwölf Euro.

Kunst mit

Kettensäge

Kunst: Unter dem Titel „Zwei Dimensionen“ zeigt die Galerie der Arbeitnehmerkammer (Geschäftsstelle Bremerhaven, Barkhausenstraße) Arbeiten der Künstlerin Edeltraud Hennemann. Sie bringe in ihrer Ausstellung „Malerei und Bildhauerei zusammen“, heißt es in einer Vorschau der Kammer. Und weiter: „Gestische Malerei, intuitive Striche, grafische Elemente und freie Formen treten auf diese Weise in einen Dialog mit figürlichen Arbeiten. Impulse und Anregungen für die Werke entstammen der Alltagswelt, dem Gesellschaftlichen sowie der Natur.“

Bildhauerisch kommt bei Edeltraud Hennemann ausschließlich die Kettensäge zu Einsatz. „Zum einen vermag die Kraft der Kettensäge meine Ideen rasch umzusetzen“, sagt die Künstlerin. „Zum anderen hinterlässt die Kettensäge eine Oberflächenstruktur, die mir wichtig ist. Sie steht in Bezug zu den Oberflächen der Natur.“ Hennemann schloss 2007 ihr Studium an der Hochschule für Künste in Bremen ab und machte von 2009 bis 2011 eine Weiterbildung an der Europäischen Kunstakademie Trier. Ihre Bremerhavener Ausstellung wird am Donnerstag, 3. März, um 18.30 Uhr eröffnet. Sie ist dann bis zum 31. Mai zu sehen. Zur Vernissage spricht die Autorin und Künstlerin Heide-Marie Voigt.

Justiz: Wechsel an der Spitze des Bremer Sozialgerichts – Direktorin Renate Holst geht in den Ruhestand, neuer Direktor wird heute Dr. Jörg Schnitzler.

Schnitzler hat Rechtswissenschaften – mit dem Schwerpunkt Sozialrecht – an der Bremer Universität studiert. Nach dem Referendariat in Bremen, Rostock und Hamburg und einem Magisterstudium in Europarecht an der Universität Hamburg war er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Robert Francke und promovierte zum Dr. jur. über das Thema „Das Recht der Heilberufe – Übersicht, Begriff, Verfassungsfragen“. Nebenberuflich war Jörg Schnitzler von 1999 bis 2002 als selbstständiger Rechtsanwalt tätig. 2002 erfolgte seine Ernennung zum Richter.

Neuer Direktor

am Sozialgericht

Nach Stationen an den Sozialgerichten Hannover und Oldenburg wurde er 2007 zum Bremer Sozialgericht versetzt. 2011 ist Schnitzler zum Richter am Landessozialgericht ernannt worden. Neben seiner Tätigkeit als Richter ist er seit 2010 Lehrbeauftragter der Bremer Universität. Und er ist Mitautor des „Handbuchs der Grundsicherung für Arbeitsuchende“. Schnitzler ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Schnitzlers Vorgängerin Holst war nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Göttingen und Kiel sowie dem Referendariat in Bremen ab 1980 für die Bundesanstalt für Arbeit als Referentin und Arbeitsberaterin tätig, bevor sie 1984 zum Sozialgericht kam, dessen Direktorin sie im Jahr 2001 wurde.

Seit November 2014 ist Renate Holst Vizepräsidentin des Deutschen Sozialgerichtstages. Als Direktorin des Sozialgerichts Bremen begleitete sie die Zusammenlegung der Landessozialgerichte Bremen und Niedersachsen zum gemeinsamen Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen im Jahr 2002. Das Sozialgericht entscheidet vor allem über Klagen von Bürgern gegen Sozialleistungsträger, beispielsweise gegen die Jobcenter, Krankenkassen und Rentenversicherungsträger.

Örtlich zuständig ist das Sozialgericht Bremen für die etwa 660000 Menschen, die in Bremen und Bremerhaven wohnen. Zusätzlich können auch Menschen, die in Bremen oder Bremerhaven arbeiten, ihre Klage beim Bremer Sozialgericht erheben.

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