28-Jähriger schwer verletzt

313 Einsätze der Bremer Polizei in der Silvesternacht

Bremen - Die Bremer Polizei schaut auf einen arbeitsreichen Jahreswechsel mit einer Vielzahl von Einsätzen zurück. Innerhalb von zwölf Stunden mussten Streifenwagenbesatzungen 313 Mal ausrücken. Die Einsatzkräfte wurden unter anderem zu Lärmbelästigungen, Hausfriedensbrüchen, Sachbeschädigungen und mehr als 50 Schlägereien gerufen.

Gegen 21.30 Uhr wurden Sicherheitsmitarbeiter der Bahn am Bahnhofsplatz in Bremen von etwa 50 Personen bedrängt und angegriffen. Die eintreffenden Polizisten wurden von den Angreifern mit Pyrotechnik beschossen. Polizeikräfte beendeten das Szenario, nahmen mehrere Männer vorläufig fest und erteilten Platzverweise. Es wurden Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet, schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung.

Bis Mitternacht feierten an der Schlachte etwa 5.000 und im Bereich der Sielwallkreuzung 500 Menschen. Insgesamt blieb die Stimmung laut Polizei friedlich und ausgelassen. Ab Mitternacht wurden  Einsatzkräfte an der Sielwallkreuzung mit Pyrotechnik beschossen. Ein Polizist wurde dabei am Oberschenkel verletzt, konnte seinen Dienst aber weiter fortsetzen. Auch hier gab es mehrere Strafanzeigen.

Aufgrund des Starkregens ab etwa 0.30 Uhr verließen viele Menschend die Stadt.

Der Polizei wurde zudem im öffentlichen Raum eine Sexualstraftat gemeldet. In der Innenstadt wurden zwei junge Frauen aus Niedersachsen von mehreren jungen Männern bedrängt und im Intimbereich berührt. Im Rahmen der Fahndung konnte ein 20 Jahre alter Syrer von den Einsatzkräften gestellt werden. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

In Vegesack begab sich ein 28 Jahre alter Mann zum Jahreswechsel auf die Uhthoffstraße, um eine Rakete zu zünden. Zu dem Zeitpunkt befuhr ein 58-Jähriger diese Straße. Durch eine durch Pyrotechnik ausgelöste Nebelwand konnte er den Fußgänger nicht mehr rechtzeitig erkennen und es kam zu einem Zusammenstoß. Der 28 Jahre alte Mann kam schwer verletzt in ein Krankenhaus.

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