Sieling überreicht Ortsamtsleiter-Urkunden

„Offene Ohren“

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Seit 125 Jahren gibt es ihn nun, den Bremer Kegler-Verein von 1890.

Von Thomas Kuzaj. Engagement: Jens Knudtsen (68) kommt eigentlich aus Lemwerder, aber er kennt Oberneuland gut – als ehrenamtlicher Geschäftsführer des Lür-Kropp-Hof, wo er zudem als Standesbeamter so manches Ja-Wort gehört hat. Nun wird Knudtsen Oberneuland noch besser kennenlernen – er wurde dort dieser Tage zum neuen ehrenamtlichen Ortsamtsleiter gewählt. Das passt es schon mal ganz gut, dass er viele Jahre in der Senatskanzlei als Ortsamtsreferent gearbeitet hat.

Engagement: Jens Knudtsen (68) kommt eigentlich aus Lemwerder, aber er kennt Oberneuland gut – als ehrenamtlicher Geschäftsführer des Lür-Kropp-Hof, wo er zudem als Standesbeamter so manches Ja-Wort gehört hat. Nun wird Knudtsen Oberneuland noch besser kennenlernen – er wurde dort dieser Tage zum neuen ehrenamtlichen Ortsamtsleiter gewählt. Das passt es schon mal ganz gut, dass er viele Jahre in der Senatskanzlei als Ortsamtsreferent gearbeitet hat.

Jetzt hatte Knudtsen noch einmal einen Termin im Rathaus. Denn Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) hat den neuen ehrenamtlichen Ortsamtsleitern die Ernennungsurkunden überreicht. Neben Knudtsen sind es Gernot Neumann-Mahlkau (Borgfeld), Heinrich Schumacher (Blockland) und Eva Thiemann (Seehausen).

Wilfried Frerichs, alter und neuer Ortsamtsleiter in Strom, konnte an dem Termin nicht teilnehmen. Er bekommt seine Urkunde nachträglich, hieß es im Rathaus. In der Stadtgemeinde Bremen werden von den insgesamt 17 Ortsamtsleiterstellen fünf ehrenamtlich besetzt.

Bürgermeister Sieling bei der Urkundenübergabe: „Ich wünsche Ihnen offene Augen und Ohren sowie viel Erfolg bei der Ausübung dieses wichtigen Amtes.“ Die Bürger würden „sehr genau“ hinschauen, was „vor ihrer Haustür passiert“. Und: „Sie nehmen Anteil an der Entwicklung ihrer Quartiere, haben Ideen und Verbesserungsvorschläge. Ortsämter und Beiräte sind wichtige Akteure für die Demokratie vor Ort.“

Finissage mit Sekt

und Süßigkeiten

Kunst: „Sprung aus der Zeit“ – unter diesem Titel zeigt die Galeristin Corona Unger in ihren Räumen an der Georg-Gröning-Straße (Schwachhausen) gegenwärtig Skulpturen und Bilder des Künstlers Christofer Kochs.

„Er formt seine Holzskulpturen mit der Kettensäge, die ihre rauen Spuren in den Oberflächen seiner Objekte hinterlässt.“ Und: „Während er seine Leinwandarbeiten mit kontrastreichen Farben akzentuiert, sind Christofer Kochs’ Zeichnungen von besonderer Zartheit.“

Zudem zeigt Unger mobilen Skulpturen des Künstlers Knopp Ferro. Beide Ausstellungen enden nun – und zwar mit einer Finissage am Sonntag, 2. August. Beginn: 15 Uhr. Unger: „Wie immer zelebrieren wir die Finissage stimmungsvoll mit Sekt und Süßigkeiten.“

Und weiter: „Damit endet das erste Galeriehalbjahr 2015, denn anschließend gehen wir in die Sommerpause. Ab dem 9. September sind wir wieder persönlich für unsere Gäste da.“ Am Freitag, 11. September, steht um 19 Uhr die Eröffnung einer Ausstellung mit Wandobjekten des Künstlers Tom Mosley auf dem Programm.

Jubiläum: 125 Jahre

Bremer Kegler-Verein

Freizeit: 125 Jahre Bremer Kegler-Verein von 1890 – dieses Jubiläum wurde jetzt im Kegelzentrum an der Duckwitzstraße gefeiert. Axel Brocks, der Vorsitzende, Rechnungsführer Günter Dökel und Ehrenpräsident Herbert Kück, der 40 Jahre lang Kegler-Chef war, konnten unter anderem Andreas Vroom, den Präsidenten des Landessportbunds, begrüßen. Außerdem dabei: Anke Precht vom Sportamt und nicht zuletzt Bernd Zimehl vom Kreissportbund Bremen-Stadt.

Das Bremer Kegelsportzentrum an der Duckwitzstraße wurde in den 80er Jahren (ganz genau: im Jahr 1983) gebaut. Es umfasst insgesamt 32 Bahnen – 28 Bohlen-, zwei Scheren- sowie zwei Asphaltbahnen – und gilt damit als größte Kegelsportanlage in Norddeutschland. Regelmäßig kommen auch Kegler aus dem Umland, um hier zu spielen. Zu seinem Jubiläum hat der Bremer Kegler-Verein von 1890 eine Broschüre herausgebracht.

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