Anträge für 419 Neubauwohnungen

IG Bau sieht in Bremen „noch Luft nach oben“

Wo ein Richtkranz weht, da wird gebaut. Allerdings führt nicht jeder Bauantrag auch zum Richfest, sagt die IG Bau. - Foto: Seifert

Bremen - In Bremen wird kräftig gebaut: Im ersten Quartal dieses Jahres sind für 419  Wohnungen Baugenehmigungen beantragt worden. Die Bauherren und Investoren gaben dabei an, in den Bau von Wohnhäusern gut 59,3 Millionen Euro investieren zu wollen. Das teilt die IG  Bau mit.

Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Doch die IG Bau warnt vor zu großen Neubau-Phantasien: „Nicht hinter jedem Bauantrag, der einen Stempel bekommt, steckt auch eine ernsthafte Bauabsicht. Oft werden Baugenehmigungen nur eingeholt, um damit den Wert des Baulands zu heben, um also die Grundstückspreise nach oben zu jubeln“, sagt Wolfgang Jägers. Der Regionalleiter der IG Bau sieht beim Wohnungsneubau in Bremen „noch Luft nach oben“. Auch beim altersgerechten Umbau von Wohnungen bestehe noch „ein enormer Nachholbedarf“. Seniorengerechte Wohnungen seien „Mangelware“.

Laut IG Bau ist in Bremen 1 443 Wohnungen neu gebaut worden – darunter 311 Eigentumswohnungen. „Der Wohnungsneubau ist die beste Mietpreisbremse“, sagt Jägers. Um den Wohnungsneubau attraktiver zu machen und ihm einen schnellen Impuls zu geben, müsse es hier allerdings bessere steuerliche Anreize geben: Er empfiehlt, die lineare Absetzung für Abnutzung von zwei auf drei Prozent zu erhöhen.

je

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