Sicher Surfen im Internet: Das müssen Sie wissen

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Tipps für mehr Sicherheit im Internet: Installieren Sie regelmäßig Sicherheitsupdates und wähle Sie starke Passwärter. So schützen Sie sich gegen Viren und Abzocke durch Cyber-Kriminelle.

Schadprogramme, Spionage-Software und Abzocke: Im Internet können Sie schnell zum Opfer von Hackern und anderen Kriminellen werden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich gegen die größten Risiken der Online-Welt schützen.

Sicherheitslücken effektiv schließen

Schwachstellen im System öffnen Cyber-Kriminellen und Datenfischern Tür und Tor. Gehen Sie deshalb nur abgesichert online – nicht nur, wenn Sie am PC arbeiten oder auf dem Smartphone surfen. Mittlerweile können Sie dank neuer Technologien wie schnellem HDSL auch über das Internet Filme in HD schauen oder stundenlang telefonieren. In dieser Zeit sind Sie im Netz angreifbar.

Wichtigen Schutz bietet Ihnen ein Antivirenprogramm. Es spürt schädliche Software auf und blockiert sowie beseitigt sie. Aktivieren Sie zudem Ihre Firewall. Sie überwacht den Datenverkehr zwischen dem Internet und Ihrem Computer. Das Prinzip: Unsichere und nicht vertrauenswürdige Webseiten und Programme werden gesperrt.

Zur Sicherheit im Internet trägt auch Ihr aktuelles Betriebssystem bei. Installieren Sie regelmäßig Sicherheitsupdates. Das gilt auch für installierte Programme, zum Beispiel Ihren Internet-Browser, Flash Player oder Adobe Reader. Tipp: Aktivieren Sie die Funktion „Automatische Updates“. So halten Sie Ihren PC auf dem neusten Stand und schließen Sicherheitslücken sofort.

Starkes Passwort für mehr Schutz im Internet

Nutzen Sie sichere Passwörter, wenn Sie im Internet surfen. Verwenden Sie dabei nicht für jeden Online-Dienst das Gleiche, sondern wechseln Sie bei Online-Shops, Banking, sozialen Netzwerken und anderen Plattformen ab. Wichtig ist zudem, dass Sie Ihre PIN-Codes regelmäßig ändern.

So erstellen Sie ein starkes Passwort:

  • Der Code sollte aus mindestens acht Zeichen bestehen.
  • Wählen Sie eine Kombination aus großen und kleinen Buchstaben sowie Ziffern und Sonderzeichen (?!%+…). Mischen Sie die Zahlen und Zeichen in das Wort und stellen Sie diese nicht an den Anfang oder das Ende.
  • Verzichten Sie auf Namen von Menschen, die Ihnen nahe stehen oder Ihrem Haustier, Lieblings-Promis, Ihr Geburtsdatum sowie Begriffe aus Wörterbüchern.
  • Das Passwort sollte nicht aus Mustern bestehen, wie Sie diese auf Ihrer Tastatur finden – zum Beispiel 12345 oder asdfg.

Verschlossene Türen für unbekannte Quellen

Öffnen Sie keine Mails und vor allem keine Anhänge, wenn Ihnen der Absender nicht bekannt ist. Sie könnten Viren oder andere Schadsoftware enthalten, die sich beim Öffnen automatisch auf Ihrem PC installieren. Vor allem bei Dateinanhängen mit den Endungen .com, .exe, .bat, .ppt, .scr oder .vbs. sollten Sie skeptisch sein.

Tipp: Manche E-Mail-Programme öffnen Nachrichten beim Eingehen automatisch – auch „Autovorschau“ genannt. Stellen Sie diese Funktion aus.

Keine Chance für Datenfischer

Schützen Sie sich im Internet gegen Pishing – dem Versuch von Internet-Kriminellen, über gefälschte Webseiten und E-Mails an Ihre persönliche Daten zu gelangen. Geben Sie die Webseite-Adresse Ihrer Bank oder eines Online-Shops immer direkt ein. Wenn Sie einem Link aus einer Mail folgen, könnte Sie dies auf eine falsche Seite lenken. Das Perfide: In den meisten Fällen sehen diese täuschend echt aus .

Geben Sie im Internet Ihre Daten immer über eine verschlüsselte Verbindung ein – das sogenannte Kommunikationsprotokoll "https". Mit em Kürzel beginnt die von Ihnen aufgerufene Adresse. Zudem sehen Sie in Ihrem Browser-Fenster ein kleines Schloss-Symbol.

Hinweis: Banken und andere seriöse Firmen fordern Sie niemals per Mail oder Telefon auf, Ihre persönlichen Daten preiszugeben.

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