Hafenrevuetheater spielt in Biergartenatmosphäre

Showgenuss im „Beach Club“

Die Bühne steht: Claudia Geerken und Gordon Golletz geben der Presse eine Kostprobe aus „Der Schlüssel zum Glück“.
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Die Bühne steht: Claudia Geerken und Gordon Golletz geben der Presse eine Kostprobe aus „Der Schlüssel zum Glück“.
  • Martin Kowalewski
    vonMartin Kowalewski
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Bremen – Gordon Golletz kommt die Treppe von der Bühne herab und singt vom Wesen eines Waller Hafenarbeiters der Nachkriegszeit: „Meine Heimat sind die Speicher.“ Etwas später: „Mit der Karre übers Pflaster, dafür wurde ich gemacht.“ Hafenkultur in entspannter Biergartenatmosphäre: Das Hafenrevuetheater startet am Sonnabend die Serie „Revue-Theater im Hof“.

Gespielt wird im Innenhof von Theater und „Schwarzlichthof“ (Cuxhavener Straße  7). Platz ist für 50 Leute und wenn es dann doch mal regnet, kann auch im normalen Theatersaal gespielt werden. Auch dort haben 50 Besucher mit Sicherheitsabstand Platz.

Im Innenhof ist zudem für Urlaubsflair gesorgt, denn dieser ist aufgewertet durch den „Beach Club“, einen kleinen Strandabschnitt mit weißem Sand, Palmen und Strandsitzen, eine nette Ergänzung zur Biergartenatmosphäre im Innenhof. Los geht es am Sonnabend um 20 Uhr mit der Musical-Show „Das Phantom des Musicals“, einer Revue aus Musical-Klassikern wie „Cabaret“, „Das Phantom der Oper“ und „Jekyll & Hyde“. Am 8. August und 22. August um 16 Uhr folgt das Familienstück „Der Schlüssel zum Glück“, in dem die Kinder Jonas und Lilly auf dem Dachboden viel alten Trödel finden und dabei auch eine Menge über sich selbst lernen und kommen zu der Frage, was ist Glück?

Brecht, Weill, Marlene und Zarah

Am 8. August um 20 Uhr steht die 20er und 30er Jahre-Revue „Tanz auf dem Vulkan“ auf dem Programm mit Musik von Marlene Dietrich und Zarah Leander und mit Liedern von Bertolt Brecht und Kurt Weill sowie Friedrich Hollaender. In einer Bar treffen verschrobene Künstler auf Weltverbesserer. Nach Schnaps entbrennt die große Liebe. „Paarungszeit“ bietet am 22. August um 20 Uhr Beziehungscomedy mit Hits aus sieben Jahrzehnten. Zwei paarungswillige Individuen gehen auf die Reise.

Mit „Liebe, Last und Fracht“ ist der erste Teil der dreiteiligen „Hafen-Revue“ am 5. September um 20 Uhr im Freien zu sehen. Die „Hafen-Revue“ führt in die Welt des Waller Hafens der 50er bis 70er. Und dort lassen sich interessante Dinge beobachten, etwa, dass die Frauen moderner eingestellt sind als die Männer, sagt die künstlerische Leiterin Claudia Geerken. Die Teile zwei und drei sind dann wieder im Innenraum des Theaters zu sehen: „Sehnsucht nach dem Hafen“ am 2. Oktober und „Moderne Hafenzeiten“ am 3. Oktober, jeweils um 20 Uhr.

Indoor-Saison ab 26.September

Die Indoor-Saison beginnt am 26. September mit dem ersten Teil des Hafenkrimis „Seemanns Trödel“, die ausverkauft ist. Das Hafenrevue-theater hat auf seiner Homepage bereits Termine bis weit ins nächste Jahr veröffentlicht. Auf der künstlerischen Seite bleibe auch draußen und mit Sicherheitsabstand auf der Bühne, von dem Pärchen im Ensemble allerdings ausgenommen sind, alles weitgehend wie gehabt. „Wir setzen auf bewährte Konzepte. Wir haben eine Parallelwelt geschaffen mit unseren Shows. Die Stücke beziehen sich aufeinander“, sagt Geerken. So finden die Kinder in „Schlüssel zum Glück“ auf dem Dachboden Sachen von Opa Hannes, dem Korn-Hannes in „Liebe, Last und Fracht“. Der Eintritt kostet draußen um 19 Euro, drinnen um 25 Euro. Tickets gibt es in den Geschäftsstellen unserer Zeitung.

Von Martin Kowalewski

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