Sendesaal: Marialy Pacheco und Rhani Krija

Musikalische Partner

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Marialy Pacheco bei einem gemeinsamen Auftritt mit Rhani Krija.

Von Thomas Kuzaj. Konzert: Die Pianistin Marialy Pacheco tritt immer mal wieder im schönen Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee auf. Und immer mal wieder bringt sie dabei neue musikalische Begleiter mit. Dieses Mal zum Beispiel den marokkanischen Perkussionisten Rhani Krija. Termin: Donnerstag, 19. November, 20 Uhr.

Konzert: Die Pianistin Marialy Pacheco tritt immer mal wieder im schönen Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee auf. Und immer mal wieder bringt sie dabei neue musikalische Begleiter mit. Dieses Mal zum Beispiel den marokkanischen Perkussionisten Rhani Krija. Termin: Donnerstag, 19. November, 20 Uhr.

Die gebürtige Kubanerin Pacheco produzierte ihr Debütalbum mit Roberto Fonseca, dem Pianisten von Ibrahim Ferrer („Buena Vista Social Club“). 2012 wurde sie als erste Frau überhaupt mit dem „Montreux Jazz Festival Award“ ausgezeichnet.

Der Percussionist und Schlagzeuger Krija arbeitet in der Jazz- und Weltmusik-Szene ebenso wie im Popbereich. Als Teenager beschäftigte er sich zunächst mit den traditionellen Musikstilen des nördlichen Afrika, die auch heute noch das Fundament für seine Musik und Spielweise bilden. Auf Tournee war er unter anderem mit Herbie Hancock, Placido Domingo und Herbert Grönemeyer. Vor gut zwei Jahren, im Sommer 2013, haben Pacheco und Krija erstmals zusammengearbeitet.

Karten für ihren Auftritt im Sendesaal kosten an der Abendkasse 20 Euro (ermäßigt: zwölf Euro).

Ein Tanzkursus

verändert alles

Kino: In seiner Vorpremieren-Reihe zeigt das „Atlantis“ in der Böttcherstraße am Sonntag, 8. November, das isländische Drama „Virgin Mountain“. Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr. Der Film erzählt vom Leben eines liebenswerten, behäbigen Isländers, der aus seiner Lethargie gerissen wird, als er in einem Tanzkursus eine junge Frau kennenlernt. Das „Atlantis“ zeigt den Film in der Originalversion mit deutschen Untertiteln, so Robert Erdmann von den Bremer Filmkunsttheatern. Bundesstart ist dann am 12. November. Unter der Regie von Dagur Kári („Nói Albínói“) spielen Gunnar Jónsson und Ilmur Kristjánsdóttir.

Die Jahreszeiten

als Maskenspiel

Lesung: „Kostbare Nichtigkeiten“ – so heißt ein neuer Gedichtband des Bremer Autors Hans-Hermann Mahnken (Geest-Verlag, 70 Seiten, Preis: elf Euro). Nächste Woche stellt Mahnken sein Buch in Bremen vor. Die Lesung beginnt am Mittwoch, 11. November, um 20 Uhr im Café „Ambiente“ am Osterdeich. Für Musik sorgt das Duo „Milou“. Eintritt: frei.

Mahnken. Jahrgang 1955, „verdeutlicht uns die zeitliche Individualität des Moments, die Individualität des Erlebten, Gesehenen, Erfahrens in seiner ganzen Vergänglichkeit“, so Alfred Büngen vom Geest-Verlag in Vechta. „Fast traditionell bietet er uns für diese Form des Erkennens eine ‚Herbstelegie‘ an. Die Jahreszeiten als ‚prächtiges, kurzes Maskenspiel‘, die verdeutlichen, dass ein identischer Gegenstand, etwa der Baum, je nach Jahreszeit verschiedenste Ansichten bietet.“

Präsentation: Von den frühesten Flugversuchen bis zum Airbus und zur Rakete Ariane – der in der Edition Falkenberg erschienene Sammelband „Ein Jahrhundert Luft- und Raumfahrt in Bremen“ vereint Beiträge von 15 Autoren, die wesentliche (und eben Bremen-relevante) Aspekte der Luftfahrt in Text und Bild darstellen. Am Montag, 9. November, stellen die Herausgeber Peter Kuckuk, Hartmut Pophanken und Klaus Schalipp ihr Buch im Rahmen einer „Bremer Buchpremiere“ in der Zentralbibliothek (Am Wall 201, früheres Polizeihaus) vor. Beginn ist um 18 Uhr. Besucher werden gebeten, den Zugang „Am Wall“ zu benutzen. Der Eintritt ist frei, sagte ein Sprecher der Stadtbibliothek.

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