„Mutter und Kind geht es sehr gut“

Senatorin Bogedan bekommt Tochter

Senatorin Claudia Bogedan ist zum zweiten Mal Mutter geworden. - Foto: dpa

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Das Baby ist da! Bremens Senatorin für Kinder und Bildung, Claudia Bogedan (SPD), ist zum zweiten Mal Mutter geworden. Am frühen Sonnabendmorgen erblickte ihre Tochter das Licht der Welt. „Mutter und Kind geht es sehr gut“, erklärte Bogedans Sprecherin Annette Kemp weiter.

Mit ihrem Ehemann hat Bogedan bereits einen vierjährigen Sohn. Für die nun kommenden zwei Monate befindet sich die Senatorin im Mutterschutz. Die Stellvertretung im Ressort für Kinder und Bildung übernimmt in diesem Zeitraum Staatsrat Frank Pietrzok. Und die Sitzungsleitung der Kultusministerkonferenz (KMK) – vom 5. bis 7. Oktober in Bremen – übernimmt Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt (SPD) für die KMK-Präsidentin Bogedan.

Den Namen ihrer Tochter wollte die Senatorin noch nicht öffentlich machen. Zum Schutz der Privatsphäre blieben auch Größe und Gewicht – eben – privat.

Neapel und Wales bei Dunkelheit

Hier blicken sie noch ins Licht. Demnächst aber geben die neapolitanische Sängerin Maria Pia De Vito und der walisische Pianist Huw Warren ein „Konzert im Dunkeln“. - Foto: Sendesaal

Das Senatorinnenbaby dürfte dafür ja noch ein bisschen zu jung sein. Den einen oder anderen Größeren aber interessiert es vielleicht, dass die neapolitanische Sängerin Maria Pia De Vito und der walisische Pianist Huw Warren am Donnerstag, 22. September, im Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee auftreten. Ihr Konzert beginnt um 20 Uhr.

Maria Pia De Vito „zeichnet sich aus durch ein besonderes Timbre und Temperament“, so eine Sprecherin des Sendesaals. Sie hat lange zusammengearbeitet mit dem Pianisten John Taylor, dem Gitarristen Ralph Towner, Enrico Rava, Colin Towns und Rita Marcotulli. Und, und, und. Die Sprecherin weiter: „Auch mit dem walisischen Pianisten Huw Warren, der seinerseits mit so hervorragenden Sängerinnen wie June Tabor arbeitet, verbindet sie eine lange und intensive künstlerische Freundschaft. Genug Vertrauen also, um ein gemeinsames Konzert in völliger Dunkelheit zu wagen.“

Denn eben das tun die beiden Künstler im Sendesaal – sie treten dort in der Reihe „Konzert im Dunkeln“ auf. Die Dunkelheit fügt dem Dargebotenen dort gleichsam eine weitere Dimension hinzu – fehlt doch mit dem Licht auch jegliche Ablenkung, jegliche Möglichkeit zur Abschweifung.

Die Musik wirkt. Und sie wirkt so besonders intensiv. Eintritt: 20 Euro, ermäßigt zwölf Euro.

Der holländische Pianist Rembrandt Frerichs ist schon mehrmals im Sendesaal aufgetreten. Dieses Mal kommt er mit historischen Instrumenten und bringt noch einen besonderen Gast mit – den iranischen Kemenche-Spieler Kayhan Kalhor, bekannt als Solist der New Yorker Philharmoniker. Termin: Freitag, 30. September. Beginn: 20 Uhr.

„Sein Interesse an orientalischen Instrumenten hat Rembrandt Frerichs zum Fortepiano gebracht, einem Instrument, das Mozart gespielt hat und das von Napoleon ins alte Persien gebracht wurde. Nun bringen Rembrandt Frerichs und Kayhan Kalhor Elemente mittelöstlicher Musik europäischen Ohren zurück“, so die Sendesaal-Sprecherin.

Leichter als der Klang eines Flügels

Pianist Frerichs wird so zitiert: „Seit vielen Jahren schwebt mir schon ein anderer Klaviersound vor, leichter als der Sound des modernen Flügels. In meiner Vorstellung mischte sich dieser neue Klang bestens mit dem melancholischen Sound der Kemenche. Ich bin froh, dass mich meine Vorstellung nicht getrogen hat. Auf der Bühne teilen wir unsere Liebe für die Musik und Poesie des mittleren Ostens, improvisieren. Melodien kommen und gehen und unsere Unterhaltung entwickelt sich aus dem Moment heraus.“ Eintritt: 20 Euro, ermäßigt zwölf Euro.

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