Senat legt doppischen Jahresabschluss vor / Linnert: Bericht zeigt positive Entwicklungen

„Bremen ist kein Unternehmen“

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Geld fehlt in Bremen: Laut doppischem Jahresabschluss lag der Fehlbetrag für 2014 bei rund 535 Millionen Euro.

Bremen - Der Senat hat gestern den Geschäftsbericht zum doppischen Jahresabschluss 2014 für das Land und die Stadtgemeinde Bremen vorgelegt. Der Bericht gebe einen Überblick über das bremische Vermögen, die Verbindlichkeiten sowie den Ressourcenverbrauch, heißt es. Ergänzend zu den jährlichen Haushalten liefere er eine betriebswirtschaftliche Betrachtung der Lage Bremens. „Der Bericht spiegelt die weiter angespannte Haushaltslage wider, zeigt aber auch positive Entwicklungen auf“, sagt Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grüne). Und weiter: „Bremen ist kein Unternehmen mit dem Ziel der Gewinnmaximierung. Staatliche Aufgaben müssen finanziert werden, auch wenn sich nicht in allen Fällen die Effekte in Euro und Cent bemessen lassen, beispielsweise bei den Investitionen in Kindergärten und Schulen.“ Im Verwaltungsergebnis beläuft sich die Summe der Erträge 2014 auf rund 4,39 Milliarden Euro. Davon entfielen rund 2,48 Milliarden Euro auf die Steuern und steuerähnlichen Erträge und rund 1,16 Milliarden Euro auf die Erträge aus Länderfinanzausgleich und Konsolidierungshilfen. Bei den Aufwendungen in Höhe von insgesamt rund 4,45 Milliarden Euro schlugen die Aufwendungen für Zuweisungen und Zuschüsse mit rund 2,28 Milliarden Euro und die Personalaufwendungen mit rund 1,61 Milliarden Euro zu Buche.

Der Jahresfehlbetrag fiel mit rund 535,22 Millionen Euro deutlich negativ aus. Das sei der niedrigste Jahresfehlbetrag seit Beginn der Erstellung der doppischen Jahresabschlüsse im Jahr 2010, so Linnert. „Das verdeutlicht die erfolgreichen Anstrengungen Bremens zur Bewältigung der finanziellen Probleme.“

je

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