Die Seestadt aus besonderer Perspektive

Krimis und Tatorte

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Der nigerianisch-britische Sänger Ola Onabulé tritt im Bremer Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee auf.

Von Thomas Kuzaj. Bücher: Regionalkrimis laufen gut, Reise- und Städteführer ebenfalls. Warum nicht mal beides miteinander kombinieren? Elf Kurzkrimis und 125 Freizeittipps vereint der Band „Wer mordet schon in Bremerhaven?“ von Angelika Griese, der am Mittwoch, 3. Februar, im Gmeiner Verlag erscheint (als Taschenbuch: 9,99 Euro; E-Book: 8,99 Euro). Ein Vorwort zu dem Buch hat Raymond Kiesbye geschrieben, der Tourismus-Chef der Seestadt.

Bücher: Regionalkrimis laufen gut, Reise- und Städteführer ebenfalls. Warum nicht mal beides miteinander kombinieren? Elf Kurzkrimis und 125 Freizeittipps vereint der Band „Wer mordet schon in Bremerhaven?“ von Angelika Griese, der am Mittwoch, 3. Februar, im Gmeiner Verlag erscheint (als Taschenbuch: 9,99 Euro; E-Book: 8,99 Euro). Ein Vorwort zu dem Buch hat Raymond Kiesbye geschrieben, der Tourismus-Chef der Seestadt.

Kiesbye ist auch dabei, wenn die Autorin ihr Buch demnächst in Bremerhaven präsentiert. Die Premierenlesung in der Stadtbibliothek Bremerhaven beginnt am Freitag, 12. Februar, um 19.30 Uhr. Musikalische Begleitung: Brunhilde Lüchau.

Bremerhaven – mörderisch schön? Nun, lauter auch touristisch interessante Tatorte kommen in Grieses Buch vor: Fischereihafen, Yachthafen, das Leuchtfeuer auf der Mole. Daneben gibt es aber auch Tipps für Bremerhaven-Besucher, die sich auch mal abseits der bekannten Touristenpfade umschauen wollen.

Angelika Griese wurde 1949 in Bremen geboren. Sie arbeitete zehn Jahre lang als Galeristin, später als Betriebswirtin in der Jugend-, Obdachlosen- und Altenhilfe, heißt es auf der Homepage der Autorin.

Seit etwa 20 Jahren veröffentlicht sie Texte – unter anderem eben Krimis. 2007 erschien ihr Bremen-Krimi „Mord nach Kohl und Pinkel“. 2009 der Bremen-Bremerhaven-Krimi „Freiwildzone“. Griese lebt seit 2006 als freie Autorin in Bremerhaven.

Mit Außenseitern

unterwegs

Kino: Das „Atlantis“ in der Böttcherstraße zeigt am Sonntag, 24. Januar, in seiner Vorpremierenreihe das deutsche Filmdrama „Uns geht es gut“. Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr. Regie: Henri Steinmetz; es spielen unter anderem Franz Rogowski und Maresi Riegner. Bundesstart: 28. Januar.

Der Film dreht sich um eine Gruppe von Außenseitern. Die fünf Freunde Tubbie, Marie, Tim, Jojo und Birdie leben gemeinsam in die sommerlichen Tage hinein. „Ziellos, sehnsüchtig und hungrig wie wilde Hunde streunen die jungen Leute durch die Großstadt, gehen durch den Wald, dringen in verlassene Häuser ein und provozieren Bedienungen in Cafés“, heißt es in einer Vorschau. „Sie suchen möglicherweise nach mehr und erleben in der flirrenden Sommerhitze noch einmal flüchtige Momente des Glücks. Doch allmählich bekommt ihre Gemeinschaft Risse...“

Intensität

im Dunkeln

Musik: Der Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee setzt seine Reihe „Konzert im Dunkeln“ fort – erster Gast des neuen Jahres ist der nigerianisch-britische Sänger Ola Onabulé, der gemeinsam mit dem Pianisten Nick Flade auftritt. Termin: Freitag, 5. Februar, 20 Uhr.

„Onabulé ist Songwriter, Arrangeur und Produzent in einer Person“, heißt es in einer Ankündigung des Sendesaals. „Für seine Musik auf den internationalen Festivals als großer Vokalist und begnadeter Entertainer gefeiert, begeisterte er auch hierzulande auf den großen Festivalbühnen, wo er mühelos die großen Big Bands unter anderem von WDR und SWR überstrahlt hat.“

Und: „Noch größere Intensität allerdings bringt er mit kleineren Ensembles auf die Bühne.“ So etwa im März vergangenen Jahres, als er im Sendesaal sein Album „It‘s The Peace That Deafens“ vorstellte. „Als letzte Zugabe stimmte er am Ende des Konzertes aus Mangel an gemeinsamem Repertoire mit der Band gänzlich unverstärkt ein Spiritual an“, so Sendesaal-Sprecherin Isabel Hoepfner. Danach sei die Idee aufgekommen, den Künstler zu einem „Konzert im Dunkeln“ einzuladen, um einen Abend „ganz seiner Stimme zu widmen“. Nun ist es so weit. Hoepfner: „Wir sind sehr gespannt darauf.“

Karten für das „Konzert im Dunkeln“ mit Ola Onabulé kosten 20 Euro, ermäßigt zwölf Euro.

www.angelikagriese.de

www.sendesaal-bremen.de

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