Sportboot zuerst am Unglücksort

Seenotretter helfen 130 Menschen vor Langeoog

Bremen - Seenotretter haben rund 130 Menschen, vor allem Kinder, von einem im Wattenmeer vor der ostfriesischen Insel Langeoog aufgelaufenen Ausflugsschiff gerettet.

Das 33,5 Meter lange Fahrgastschiff „Flinthörn" sei am nördlichen Rand der Ruteplate zwischen Langeoog und dem Festland bei ablaufendem Wasser auf Grund gelaufen, teilte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Donnerstag mit. Das Schiff war den Angaben zufolge mit mehreren Schulkassen an Bord auf dem Weg zur Insel. Die Seenotleitung Bremen setzte mehrere Seenotrettungsboote sowie einen Seenotrettungskreuzer ein.

Am schnellsten am Unglücksort gewesen sei allerdings ein Sportboot. Mit ihm sei in drei Anläufen die Rettung aller 127 Passagiere gelungen, noch bevor die Rettungseinheiten eingreifen mussten. Die Besatzung des Fahrgastschiffes blieb an Bord. 

In der Nacht zum Freitag soll versucht werden, das Schiff aus eigener Kraft freizubekommen. Die Wasserschutzpolizei Wilhelmshaven habe die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

dpa

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