Das „Deutsche Schiffahrtsmuseum“ präsentiert Architektur am Wasser, wie sie der Künstler Werner Krömeke sieht

Seele und Wesen moderner Bauwerke

Gemalte Architektur in Bremerhaven – eine der Arbeiten des Künstlers Werner Krömeke.

Bremen - BREMERHAVEN (kuz) · Architektur am Wasser – von der Stadtwerder-Bebauung bis zu Europahafen und Überseestadt ein ganz großes städtebauliches Thema in Bremen.

Ein so origineller wie ungewöhnlicher Beitrag zu dem Themenfeld ist jetzt in Bremerhaven zu sehen. Das „Deutsche Schiffahrtsmuseum“ (DSM) präsentiert gemalte Architekturbilder von Werner Krömeke.

Der Künstler interpretiert herausragende Bauwerke in Europa und Amerika – und das eben nicht durch das Medium der Fotografie, sondern mit Acrylfarben und Pastellkreiden. Eine Arbeitsweise, die – so die Idee – Qualitäten und Eigenheiten von Architektur besonders herausarbeiten und unterstreichen kann.

Auf seiner Internetseite steht über den Künstler: „Seine Art, Architektur darzustellen ist in Deutschland einmalig, da sie nicht das fotografische Äußere thematisiert, sondern die Seele und das Wesen des Gebäudes anschaulich macht.“

Das „Deutsche Schiffahrtsmuseum“ zeigt Krömekes Bilder bis zum 11. Januar 2011. „Die Ausstellung eröffnet eine neue Sicht auf die aktuelle Architektur aus Bremerhaven, Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt“, erklärte ein DSM-Sprecher.

Und weiter: „Bremerhaven ist nicht nur mit seinen neuen spektakulären Bauten vertreten, sondern auch mit einer Farbgestaltung im Friedrich-Schiller-Haus der Volkshochschule.“ Krömeke nämlich malt nicht allein zeitgenössische Bauwerke, er beschäftigt sich auch mit älterer Architektur. Hier greift er als Gestalter direkt ein, wenn das gewünscht ist, was gemeinhin mit Verschönerung und Aufwertung bezeichnet wird. „Die Konzepte werden aus der vorgefundenen Architektur in enger Absprache mit dem Auftraggeber entwickelt“, formuliert der Künstler selbst. Seine Kunst kommt in Kliniken und Kirchen, in Treppenhäusern und Schulen zum Einsatz. Und eben auch in der Seestadt-Volkshochschule.

„Sie hatte nach einer sorgsamen Restaurierung des Gebäudeäußeren den Wunsch, die Lernumgebung auch im Inneren zu verbessern“, so der Museumssprecher. „Das Konzept greift die vorhanden Türnischen auf, betont diese und entwickelt eine neue Räumlichkeit mit spannenden Farbüberraschungen. Der Benutzer der Flure durchschreitet verschiedenste Farbräume und erlebt dabei jeden Flur neu.“ Und weiter: „Das Farbkonzept charakterisiert die Räume auf neue Weise und unterstützt damit auch die Orientierung. Die Flure haben durch den gezielten Einsatz von Farbe eine anspruchsvollere und sinnlichere Atmosphäre gewonnen.“

· Zu Krömekes Ausstellung erscheint ein Katalog, den das Museum für 11,50 Euro verkauft.

WWW.

dsm.museum

baukunststudio.de

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