Tier gefährdet den Straßenverkehr

Schwanengesang auf der Autobahn 27

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Ein Schwan machte der Polizei zu schaffen.

Bremen - Gestern Abend beschäftigte ein Schwan die Polizei. Der große weiße Vogel machte es sich zweimal auf der Fahrbahn der Autobahn 27 bequem und gefährdete den Verkehr. Die Schnellstraße musste kurzzeitig gesperrt werden.

Gegen kurz nach 18 Uhr meldeten mehrere Autofahrer, dass sich ein Schwan kurz vor der Ausfahrt Überseestadt, zwischen der rechten Fahrspur und dem Pannenstreifen niedergelassen hatte. Der offensichtlich erschöpfte große Entenvogel machte vorerst keine Anstalten den Platz zu verlassen und gefährdete damit bei teilweise glatter Fahrbahn den Verkehr. Kurz vor dem Eintreffen der Verkehrsbereitschaft überlegte es sich der Schwan doch anders und flog von der Autobahn. Vier Stunden später zog es den "Täter" aber wieder zum Tatort zurück und wieder erreichten das Lagezentrum Notrufe. Die Polizei erschien abermals und sperrte für einige Minuten die Autobahn in Fahrtrichtung Cuxhaven. Als sich die Einsatzkräfte dem Vogel näherten, entzog sich dieser den behördlichen Maßnahmen durch Flucht und verschwand in der Dunkelheit der Nacht.

Die Polizei schreibt dazu: Bei solchen gefährlichen Situationen heißt es Fuß vom Gas! Aber nur dann stark bremsen oder einen Spurwechsel vornehmen, wenn andere Verkehrsteilnehmer dadurch nicht gefährdet werden. Kommt es doch zu einem Unfall mit einem Tier, sichern Sie die Unfallstelle mit Warnblinklicht und Warndreieck ab und rufen Sie unverzüglich die Polizei. Das verletzte oder getötete Tier auf keinen Fall im Auto mitnehmen.

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