Schüler im Vegesacker Overbeck-Museum

Erfolgreiches Angebot

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In Sichtweite der Originale – eine Klasse der Grundschule Alt-Aumund im Overbeck-Museum.

Von Thomas Kuzaj. Museen: Die Schulferien haben angefangen in dieser Woche – im Vegesacker Overbeck-Museum die Zeit, um einmal Bilanz zu ziehen. Mehr als 400 Schüler haben das Museum in nur drei Monaten besucht, was sehr für den Erfolg eines neuen Angebots spricht. Seit dem Frühjahr nämlich bietet das Haus um Direktorin Dr. Katja Pourshirazi – ermöglicht durch die Förderung der Heinz-und-Ilse Bühnen-Stiftung – freien Eintritt für Schulklassen an.

Museen: Die Schulferien haben angefangen in dieser Woche – im Vegesacker Overbeck-Museum die Zeit, um einmal Bilanz zu ziehen. Mehr als 400 Schüler haben das Museum in nur drei Monaten besucht, was sehr für den Erfolg eines neuen Angebots spricht. Seit dem Frühjahr nämlich bietet das Haus um Direktorin Dr. Katja Pourshirazi – ermöglicht durch die Förderung der Heinz-und-Ilse Bühnen-Stiftung – freien Eintritt für Schulklassen an.

Die jungen Besucher haben in den zurückliegenden Monaten nicht allein Gemälde angeschaut, sondern auch „selbst gemalt und gezeichnet, den Wert und die Bedeutung von Kunst kennengelernt und Selbstvertrauen gewonnen“, sagt Pourshirazi. „Uns geht es darum, Kindern kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. Die Kosten für den Museumseintritt dürfen dabei keine Hürde sein.“ Das Angebot des freien Eintritts für Schulklassen bleibe auch nach den Sommerferien bestehen. Schule und Museum würden dadurch auch zusammenwachsen. „Eine Kunstlehrerin ließ ihre Klasse einfach mal vor den Originalen im Museum zeichnen. Die Skizzen wurden anschließend mit in den Unterricht genommen, wo die Schüler weiter damit gearbeitet haben“, sagt die Museumsleiterin.

„In der neuen und inspirierenden Umgebung entwickeln die Kinder ungeahnte Stärken. Schüchterne Schüler trauen sich auf einmal mehr zu, unruhige Kinder zeichnen lange und konzentriert an einem Bild oder stellen aufmerksame Fragen“, erzählt Pourshirazi, die die Klassen oft selbst durch die Ausstellung führt und die vielen neugierigen Fragen der Kinder beantwortet. Etliche der Bilder und Collagen, die Kinder und Jugendliche nach den Werken des Museums gemalt und gefertigt haben, werden dort in einem eigenen Ausstellungsraum gezeigt.

Wie berichtet, gibt es das Overbeck-Museum jetzt seit 25 Jahren. Die Sommerausstellung des Hauses hat eben dieses Jubiläum zum Thema. Der Maler Fritz Overbeck (1869 bis 1909) gehörte zu den fünf Gründungsvätern der Künstlerkolonie Worpswede. 1905 verließ er Worpswede, um sich mit seiner Familie in Bröcken bei Vegesack niederzulassen. Im Alten Packhaus an der Alten Hafenstraße 30 ist ihm und seiner Frau, der Malerin Hermine Overbeck-Rohte (1869 bis 1937), seit 1990 das Museum gewidmet. Es ist täglich außer montags in der Zeit von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Ziellose Tour

durch Europa

Kino: Das „Atlantis“ in der Böttcherstraße zeigt morgen, Sonntag, eine Vorpremiere des Filmdramas „Die getäuschte Frau“ von Sacha Polak. Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr.

„In dem Drama geht es um eine Frau, die nach zehn gemeinsamen Jahren durch einen Unfall ihren Partner verliert und anschließend feststellen muss, dass dieser ein Doppelleben geführt hat“, so Robert Erdmann von den Bremer Filmkunsttheatern. Um ihre Gefühle neu zu ordnen, macht die Protagonistin sich auf eine ziellose Tour durch Europa und lernt dabei schon bald den charmanten deutschen Lastwagenfahrer Matthias kennen.

Der Film wird im „Atlantis“ in einer holländisch-englisch-deutschen Version gezeigt. Bundesweit startet er am 30. Juli. Es spielen unter anderem Wende Snijders und Sascha Alexander Geršak.

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